Manchmal, als Angehörige, da fühl ich mich recht alleine. Ich finde es schwierig, Menschen zu finden, mit denen ich gut über alle meine Gefühle reden kann. Karo als meine Partnerin versteht die Themen vielleicht, aber so gut passt das auch nicht immer. Andere Menschen, wie Freunde und Familie, sind zwar ebenso sofort bereit mich komplett zu unterstützen und mir zuzuhören, aber vielleicht manchmal geschockt von dem was ich erzähle, oder lösen in mir das Gefühl aus, dass ich Karo verteidigen und die Probleme herunterspielen muss. Das ist alles nicht besonders ideal.
Vor einer Weile war ich bei zwei Abenden für Angehörige von psychisch und chronisch Kranken, angeboten von einer Uni-Gemeinschaft. Das war in vielerlei Hinsicht sehr wunderbar.
Am ersten Abend haben wir uns gegenseitig ein bisschen vorgestellt, und dann viel über unsere Rollen gesprochen. Ich bin Partnerin, aber was bin ich noch? Manchmal bin ich praktische Unterstützung, manchmal bin ich eine Schulter zum Ausweinen. Wie fühlen wir uns in diesen Rollen?
Wir kamen alle aus sehr unterschiedlichen Situationen, und trotzdem konnten wir sehr viele dieser Rollen und die verbundenen Gefühle gut nachvollziehen.
Wir haben auch für uns selbst eine Timeline der Erkrankung des Angehörigen und parallel unseres restlichen Lebens aufgestellt. Das fand ich total spannend, weil es mir gezeigt hat, wie viel in sehr kurzer Zeit passiert ist, und wie verständlich es ist, dass vieles davon sehr schwere Zeiten für mich waren.
Eine Woche später ging es vor allem um Selbstfürsorge. Ob man sich verantwortlich fühlt, und wenn ja, wie viel davon angebracht ist. Was man sich selbst eingestehen kann.
Bei vielem davon hatte ich das Gefühl, dass ich da schon sehr weit gekommen bin, was ein schönes Gefühl war. Ich habe in den letzten Jahren viel dazu gelernt, mich selbst als erste Priorität zu sehen und darauf zu achten, dass ich mich um mich selbst kümmere. Da bin ich echt stolz drauf.
Von beiden Abenden habe ich vor allem das Gefühl mitgenommen, wie es ist, einfach verstanden zu werden. Ich konnte Dinge sagen, die andere geschockt hätten, ohne sie groß erklären zu müssen - weil alle anderen auch Geschichten haben, die andere schocken würden. Trotz unserer so unterschiedlichen Erlebnisse haben wir immer wieder einfach nur zustimmend genickt und so viel austauschen können.
Oft gibt es auch sehr zwiespältige Gefühle, finde ich, als Angehörige. Zum Beispiel hat eine Tochter eines krebskranken Vaters erzählt, dass sie sich manchmal einfach ein Ende wünscht, weil es so schwer ist dieses ständige Leid mitzuerleben - aber natürlich will sie nicht, dass er stirbt. Sie will nur, dass es leichter wird. Das hab ich in anderen Bereichen total gut verstanden, und auch viele andere, so wie es ausgesehen hat. Diese komplexen Situationen sind oft so schwer zu beschreiben, und manchmal fühlt man sich schuldig für Gefühle die man hat oder will nicht davon erzählen, weil man nicht missverstanden werden möchte. In diesem Rahmen ist das aber so einfach möglich, weil alle wissen wie komplex unsere Situationen sind, und was so ein Wunsch bedeutet und was eben auch nicht.
Ich habe mich in der Gruppe einfach sehr geborgen und verstanden gefühlt, und das hat unglaublich gut getan. Als Angehöriger ist man oft an der Seite und will die eigenen Probleme nicht in den Vordergrund stellen, gleichzeitig steckt man aber auch in vielen wirklich schwierigen Situationen. Ich bin sehr dankbar für solche Austauschmöglichkeiten und kann jedem raten, solche Gelegenheiten zu ergreifen! Es kann echt Wunder wirken, wenn jemand einfach weiß, ohne dass man viel erklären muss.
(Ein bisschen habe ich ja immer gehofft, das mit diesem Blog zu schaffen. Zu zeigen: Du bist nicht allein, mir geht es auch so. Und vielleicht eben selbst zu sehen, dass andere genau verstehen wie es mir geht. Falls du jemand bist der aus diesem Grund mitliest würde ich mich total über einen Kommentar freuen!)
Dienstag, 25. Juli 2017
Dienstag, 24. Januar 2017
Anleitung zum Glücklichsein (in einer Borderlinerbeziehung)
Mit diesen
Suchbegriffen kommen die meisten Besucher auf meinen Blog und weiter
auf diesen Beitrag.
Für allem für euch verfasse ich heute diesen Blogpost:
Wie ich nach fast
vier Jahren Beziehung mit einer Borderlinerin glücklich mit ihr bin.
(Auch wenn ich von
BorderlinerIN spreche, ich denke, dass es auf die Menschen der
anderen Geschlechter genauso zutrifft. 😊)
Die wichtigsten
Nachrichten zuerst:
Du kannst mit
deiner Borderlinerin glücklich sein.
Ihr könnt lange
zusammen glücklich sein, und eine gesunde Beziehung führen, die
euch beiden gleich viel gibt.
Die Diagnose
Borderline bei deiner Partnerin bedeutet nicht, dass sie dich
betrügen, belügen oder manipulieren wird. Ich sag nicht, dass sie
das ganz bestimmt nicht tut, aber viele Borderliner sind ehrlich und
treu, auch wenn das Klischee etwas anderes sagt.
HOW TO – Wie
geht das jetzt?
Alles was ich habe, ist meine persönliche Erfahrung. Ich kann nur
sagen, dass ich glücklich mit meiner Partnerin bin, und dass ich die
folgenden Sachen als wichtig dafür empfinde. Ob sie bei euch genauso
wichtig sind, oder ob das ausreicht? Das müsst ihr selbst
herausfinden.
1. Deine Gefühle sind wichtig.
Gerade
als gesunde Partnerin kann es schnell
passieren, dass man die eigenen Gefühle hinten anstellt und die der
Borderlinerin wichtiger nimmt. Deine Gefühle zählen aber genauso
viel, und für dein eigenes Leben sogar mehr. Du bist die wichtigste
Person in deinem Leben! Ja, du. Nein, nicht deine Partnerin. Du
allein. Und deshalb hast du das Recht – und die Pflicht! - deine
Gefühle auch als das Wichtigste
zu behandeln. Nur, weil du vielleicht weniger intensiv fühlst, haben
diese Gefühle nicht weniger Daseinsberechtigung.
Wenn
du dich selbst ständig unterordnest, wirst du nicht glücklich und
zufrieden werden. Das führt nur dazu, dass du irgendwann frustriert
bist, auch wenn du in diesem Moment gerade denkst, du könntest es
gut aushalten und es wäre die beste Entscheidung. Auch für deine
Partnerin ist es nicht gesund, wenn du nicht auf dich selbst achtet.
Sie kämpft schon genug damit, ihre eigenen Gefühle als wichtig
anzunehmen und mit ihnen umzugehen. Dass du dich selbst nicht ernst
genug nimmst, ist etwas, was weder du noch sie brauchen könnt.
Die
Gefühle von dir und deiner Partnerin sind gleich wichtig, und sie
zählen nicht mehr, nur weil ihr bestimmte Diagnosen habt oder nicht
habt.
Erlaube
dir, zu fühlen was du fühlst. Vergleiche das nicht mit deiner
Partnerin. Du zählst für die
Person,
die du bist. Und gib deinen Gefühlen einen Raum. Tu das, was für
dich wichtig ist. Das ist dein Recht.
2. Du bist nicht für die Entscheidungen und die Gesundheit deiner Partnerin verantwortlich.
Deine Partnerin ist ein erwachsener Mensch. Oder zumindest auf dem
Weg dorthin. Warum glaubst du, du hast das Recht, ihr ihre
Eigenständigkeit wegzunehmen?
Ja, es mag schwer für dich sein, zum Beispiel Selbstverletzungen
deiner Partnerin mitzuerleben. Du magst vielleicht sehen, dass
manches Verhalten von ihr ungesund ist und ihr auf lange Sicht weh
tun wird, und du willst das verhindern, weil sie dir am Herzen liegt.
Du willst sie glücklich machen und ihr etwas von ihrem Schmerz
nehmen.
Aber das ist nicht deine Aufgabe. Du sollst, und du musst, dich nicht
für die Entscheidungen deiner Partnerin schuldig fühlen. Und du
bist nicht die Person, die sie heilen wird. Auch niemand anderes wird
das tun. Das ist allein ihre Aufgabe.
Wenn du deiner Partnerin sagst,
was sie tun soll und was nicht, dann nimmst du ihr gerade das, was
ein Teil ihres gesunden Verhaltens ist: Für sich selbst
Verantwortung zu übernehmen. Das gehört zu uns allen als erwachsene
Menschen dazu, und das ist eine gute Eigenschaft. Du hast nicht das
Recht, Entscheidungen für deine Partnerin zu treffen, sie zu
„erziehen“, selbst
wenn du findest, dass ihre eigenen Entscheidungen nicht gut für sie
sind.
Und auch du selbst sollst dir das nicht antun. Du entscheidest nicht,
dass sie sich selbstverletzt. Du bist nicht Schuld. Es ist nicht in
deiner Verantwortung, sie davon abzuhalten oder sie zu retten. Du
musst dich nicht schlecht fühlen, nur weil sie sich schlecht fühlt.
Ihre Entscheidungen, ihr Leben, ihre Gefühle – deine
Entscheidungen, dein Leben, deine Gefühle. Ihr wollt euer Leben
miteinander teilen, aber ihr müsst nicht eure Gefühle füreinander
fühlen.
3. Redet miteinander – aber überfallt euch nicht.
Offene Gespräche sind in jeder Beziehung wichtig. Das ist nicht
anders, wenn (mindestens) eine Borderlinerin involviert ist.
In manchen Beziehungen mit einer Borderlinerin kann das Angst machen.
Sie mag impulsiv reagieren, sofort sehr abwehrend sein und sich gegen
dich stellen, oder bei sich selbst die Schuld sehen, wenn du etwas
ansprichst was dir wichtig ist. Trotzdem, oder gerade deswegen, ist
es sehr wichtig, dass ihr über eure Beziehung miteinander sprecht.
Du darfst ihr sagen, was dich stört und was du brauchst, und sie
darf das genauso tun.
Hilfreich kann dabei sein, so ein Gespräch vorher anzukündigen. „Es
gibt etwas, was mir zurzeit schwer fällt in unserer Beziehung. Ich
möchte gern darüber reden. Wann hast du dafür mal Zeit?“
Vielleicht kannst du auch das grobe Thema schon nennen, oder dazu
sagen, dass du nicht vor hast Schluss zu machen (es sei denn, du hast
das 😉). Zusammen einen Zeitpunkt auszumachen gibt euch beiden die
Gelegenheit, euch gedanklich darauf vorzubereiten und euch Zeit
füreinander zu nehmen. Da ist die Chance auf ein ruhiges Gespräch
viel größer.
Dabei ist es auch wichtig, dass du deine Themen nicht ewig lange
versteckt hältst, bis sie riesengroß und plötzlich ganz wichtig
sind und aus dir herausplatzen, und deine Partnerin total
überfordern. Wenn du immer so tust als ob nichts wäre, und dann auf
einmal sagst dass es etwas gibt was total schlimm für dich ist, na,
klar ist da deine Partnerin erschrocken! Auch wenn du Angst vor der
Auseinandersetzung hast, die durch das Gespräch entstehen könnte
und möglicherweise sehr hitzig wird – es ist besser, wenn du
frühzeitig sagst, was los ist.
Außerdem: Ihr habt beide das Recht darauf, eine gesunde
Gesprächskultur zu haben. Auseinandersetzungen machen Angst, aber
für Borderliner ist es bestimmt auch schön zu sehen, dass man
unterschiedliche Meinungen haben kann, und trotzdem zueinander steht.
4. Respektiere deine Partnerin, und erwarte Respekt von ihr.
Die Gefühle deiner Partnerin sind echt. Auch wenn du sie nicht
verstehen kannst, auch wenn sie dir intensiv erscheinen. Ihre
Handlungen haben Gründe, die aus ihrer Sicht total gerechtfertigt
sind. Sie ist nicht verrückt und macht total komische Sachen – sie
hat ihre eigenen Begründungen für ihr Tun, und wenn sie dir das
erklären kann, wirst du es wahrscheinlich auch verstehen. Begegne
ihr also mit Respekt.
Genauso hast auch du Respekt verdient. Du darfst Grenzen setzen
(genauso, wie sie das darf) und auf diesen beharren. Wenn es etwas
gibt, was für dich gar nicht geht, dann musst du dir das nicht
gefallen lassen, nur weil deine Partnerin eine bestimmte Diagnose
hat. Bonuspunkte gibt‘s, wenn ihr eure Grenzen klar kommuniziert.
:)
Respekt bedeutet auch, dass ihr eure gegenseitigen Anstrengungen
anerkennt. Das hier sind alles Tipps für dich als Partnerin und
Erwartungen daran, wo du an dir arbeiten sollst um die Beziehung
gelingen zu lassen. Behalte im Kopf, dass deine Partnerin mindestens
genauso viel investiert, um die Beziehung für euch beide gut zu
gestalten. Sich darüber zu unterhalten, welche Anstrengungen ihr
beide unternehmt und die dann gegenseitig anzuerkennen kann euch
beiden gut tun.
5. Gönnt euch gegenseitig Freiräume.
Bei Borderlinern kochen Gefühle häufig hoch. Manchmal kann es
hilfreich sein, wenn deine Partnerin sich dann zurückzieht und ihre
eigenen Skills anwendet, um mit den Gedanken und ihrem Gefühlschaos
klarzukommen. Gib ihr diesen Freiraum. Danach ist die Stimmung
bestimmt ruhiger, und ihr könnt klarer miteinander sprechen.
Auch du hast Freiräume verdient.
Wenn sich deine Partnerin
zurückzieht, respektiere das – und nutze die Gelegenheit, um etwas
für deine eigenen Gefühle zu tun. Und auch, wenn sie sich nicht von
sich aus zurückzieht, aber du etwas Platz brauchst: Nimm dir das.
Erklär ihr was los ist, und dass du zurückkommst, aber Pause
brauchst, und mach Pause. Tu das, was du selbst gerade brauchst.
Ihr beide habt es verdient, euch einfach mal um euch selbst zu
kümmern.
Oft wird davon gesprochen, dass Borderliner ganz normale Gefühle
haben, nur eben viel viel intensiver. Ich finde, das gleiche trifft
auf diese Tipps zu. All das was ich genannt habe, ist in jeder
Beziehung hilfreich, um sie gesund zu halten. In einer
Borderlinerbeziehung sind sie meiner Erfahrung nach nur eben noch
etwas wichtiger.
Die ersten zwei Jahre in unserer Beziehung waren nicht leicht. Ich
habe all das erst lernen müssen. Meine Partnerin hat ihre eigenen
Lektionen lernen müssen. Wir haben viele Höhen, aber auch viele
Tiefen gehabt, und haben uns ein paar Mal fast getrennt. Wir sind
nicht immer gesund miteinander umgegangen und haben vieles falsch
gemacht.
Aber wir haben es gelernt. Und wenn ich jetzt mit anderen Paaren
rede, die länger als wir zusammen sind – selbst mit meinen Eltern!
-, dann sind diese Dinge genau das, was auch sie lernen müssen, um
sich gegenseitig gut zu tun und miteinander glücklich zu sein.
Wir haben es vielleicht viel früher und schneller und auf eine
härtere Art gelernt als andere. Es gibt auch mit Sicherheit noch
vieles, was wir noch lernen müssen und woran wir arbeiten werden.
Aber ich fühle mich unabhängig, stark, glücklich und gehalten in
meiner Beziehung. Karo sieht mich und unterstützt mich, und der
gegenseitige Respekt füreinander ist riesig. Wir lernen immer noch,
offen miteinander zu reden, aber wir können es auch schon wirklich
gut. Dass Karo Borderline hat ist ein kleiner Nebenaspekt in unserer
Beziehung geworden, an den ich kaum noch denke. Wir gehen einfach
nebeneinander durchs Leben, helfen uns gegenseitig unsere eigenen
Lebenslektionen zu lernen und stehen füreinander ein.
Früher dachte ich in manchen schwierigen Zeiten, dass unsere Liebe
den Schmerz schon wert ist. Heute weiß ich, dass ich mir diesen
Schmerz nicht zufügen muss und die Liebe trotzdem haben kann.
Deine Partnerin, dein Partner, hat viele Herausforderungen im Leben.
Wenn sie oder er Therapie macht, kann das auch euch beiden helfen
(und für mich und Karo war es bestimmt auch sehr zentral, dass sie
so sehr an sich selbst gearbeitet hat).
Komplett unabhängig davon ist es
aber für eine gesunde Beziehung wichtig, dass auch du die Beziehung
gesund hältst. Nimm
dich selbst wichtig. Du bist es. Und mach dich selbst glücklich. Du
hast es verdient.
Hier gibt's den Post auch noch in English :)
Hier gibt's den Post auch noch in English :)
Samstag, 14. Januar 2017
Besuch in der Klinik
Heute habe ich Karo
das zweite Mal in der Klinik besucht. Ich wollte ein bisschen davon
erzählen, wie es war und was wir gemacht haben und wie‘s uns so
geht. :)
Nach dreieinhalb
Jahren Fernbeziehung ist es mittlerweile Normalität, sich nach etwa
einem Monat endlich wieder umarmen zu können. Die Aufregung ist
nicht mehr da, aber dafür fühlt es sich jetzt wie nach Hause kommen
an, selbst wenn es an einem Ort ist, wo keine von uns beiden zuhause
ist.
Die erste Umarmung
und der erste Kuss sind immer wundervoll. <3
Karo und ich haben
uns zuerst unsere Weihnachtsgeschenke gegeben, weil wir an
Weihnachten beide bei unseren Familien waren. Sie hat schon seit
Wochen ständig erzählt dass sie mir was tolles macht, und sie hat
es ständig in der Klinik herumgezeigt und mir gesagt wie süß es
alle finden – das war echt gemein! ;) Und heute durfte ich es
endlich sehen: Sie hat mir eine Schachtel gebastelt, und, vor allem,
ein Buch darüber warum sie mich liebt, total schön personalisiert
mit vielen Fotos und Erinnerungen und aaaaaaaaaaaaaaaahhhhhh <3 <3
<3 <3 Ich hab mich unglaublich gefreut, und definitiv fast
geweint!!
Ich hab Karo eine
Zeitschrift geschenkt und ein Armband, von dem ich das gleiche habe.
Sie hat sich total gefreut darüber, was mich echt glücklich gemacht
hat. *___*
Dann haben wir
zusammen in der Stadt Mittag gegessen und sehr viel geredet. Obwohl
wir mehrmals die Woche telefonieren, oft auch zumindest kurz täglich,
gibt es doch immer Gespräche, die sich leichter führen lassen wenn
man sich gegenüber sitzt und auch wirklich viel Zeit füreinander
hat. Karo hat mir viel von ihren Therapien erzählt. Zu hören wie
sehr sie an sich arbeitet, wie viel sie lernt und wie wohl sie sich
dort fühlt, wie stark die Gefühle sind die so dort erlebt – das
hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Ich bin so, so unendlich
stolz auf sie. Sie ist so reflektiert und stark und mutig, und es
gibt kaum jemanden den ich so sehr bewundere wie sie. Was Karo
tagtäglich leistet und ganz besonders jetzt in der Klinik ist etwas,
wovon sich viele Menschen eine Scheibe abschneiden können.
Dass sie mich so
sehr an diesem Prozess teilhaben lässt und mich so so offen in ihr
Leben einlädt bedeutet mir echt viel.
Mich beschäftigen
zurzeit oft Fragen nach meiner Zukunft, und ich konnte mit ihr unter
anderem auch darüber reden. Insbesondere haben wir auch darüber
geredet, dass ich nach meinem Master zu ihr ziehen möchte, auch wenn
mir diese Entscheidung Angst macht, weil dann die Entfernung zu
meiner Familie ziemlich groß sein wird. Es hat mir echt gut getan,
mit ihr noch einmal darüber zu sprechen und sie einfach so
verständnisvoll an meiner Seite zu haben, und mir Mut zu machen. Ich
kann mich bei Karo bedingungslos fallen lassen, und das weiß ich
unendlich zu schätzen. <3
Nachmittags haben
wir uns mit einer Mitpatientin von Karo getroffen, mit der sie sich
sehr gut versteht. Das war echt schön! Sie war auch total lieb und
wir hatten eine richtig gute Zeit zusammen.
Auch als wir wieder
zurück in der Klinik und auf Station waren hab ich noch einige
andere Menschen kennengelernt. Ich find so was total schön! Karo
erzählt mir oft von ihnen und mich mal selbst mit ihnen zu
unterhalten und Gesichter zu den Namen zu haben ist da echt wertvoll.
Ganz besonders weil
sie auch alle echt nett zu sein scheinen und teilweise auch wirklich
lustig sind ;) Ich finde das etwas ganz Besonderes, diese Stimmung
auf Station mitzubekommen. Alle sind sehr offen miteinander, und
soweit ich das sehen konnte, wird sehr respektvoll miteinander
umgegangen, weil alle zumindest ungefähr wissen, mit welchen
Problemen das Gegenüber zu kämpfen hat. Daraus entsteht auch ein
total angenehmer Humor, bei dem es für niemanden ein Problem zu sein
scheint, miteinander über die eigenen Schwierigkeiten zu lachen. Ich
kann gut verstehen, warum Karo sich mit diesen Menschen und auf
Station mittlerweile so wohl fühlt.
Karo grade mal für
einige Stunden sehen zu können, das ist schwer. Die Fernbeziehung
und die Zeiten zwischen den Besuchen sind wir ja gewohnt, aber wir
sind es halt auch gewohnt, dann miteinander kuscheln und ein
Wochenende intensiv miteinander verbringen zu können. Nur ein paar
Stunden in mehr oder weniger Öffentlichkeit zu haben, das ist
schwer, vor allem jetzt, wo ich gerade in der S-Bahn sitze und wieder
von ihr weg fahren muss. :(
Aaaaber ich will
mich nicht beschweren. Es ist ja auch nur für einige Wochen/Monate
so, und danach haben wir wieder Zeit uns miteinander einzuigeln ;)
Und vor allem bin
ich auch wirklich sehr dankbar, diese Zeit so intensiv miterleben zu
dürfen und hier diesen Teil ihres Lebens sehen zu können! Und,
natürlich, sie überhaupt sehen zu können. Händchen haltend in der
Stadt rumgehen zu können. Auf Station zu sehen, wie alle wissen, wer
ich für sie bin. :) Sie beim Tischtennisspielen in eine Ecke zu
ziehen und zu küssen. <3
Jaaaa, ich bin grad emotional. Es war halt schön! Und ich hab sie halt echt ganz, ganz doll lieb! :) Aber um solche Dinge zu lesen seid ihr ja auch hier. Also, gern geschehen ;)
Montag, 5. Dezember 2016
Die Klinik, auf die wir so lange gewartet haben.
Am Donnerstag fängt Karo in der Klinik an, auf die sie so lange gewartet hat.
Die Klinik hört sich toll an und spezialisiert sich auf alles, womit Karo am meisten Probleme hat. Es gab ein bisschen Chaos mit dem Termin aber die meisten Menschen dort waren recht freundlich und das Konzept klingt gut und es ist alles gut.
Wir haben ... ich weiß gar nicht wie lang genau es war. Ein Jahr? Sogar zwei? Wir haben lange darauf gewartet, jedenfalls. Und jetzt ist der Termin da und sie fängt bald an. Für 2-3 Monate mindestens.
Karo hat schon einen langen Post dazu geschrieben, wovor sie Angst hat. Der Post ist sehr gut und sehr lesenswert und sehr ehrlich.
Ich bin absolut überzeugt davon, dass sie eine gute Zeit dort haben wird. In der Tagesklinik, in der sie war, hat sie riesige Fortschritte zur damaligen Zeit gemacht, hat tolle Freunde gefunden und sich sehr wohl gefühlt, trotz anfänglicher Ängste und schweren Tagen. Ich kenne Karo, und ich weiß dass sie unglaublich reflektiert ist und von anderen als sympathisch und gute Freundin wahrgenommen wird, dass sie ein großes Durchhaltevermögen hat und Fortschritte machen will und diesen Klinikaufenthalt will und dass es deshalb alles wirklich gut für sie werden wird. Das weiß ich alles, und das hab ich ihr gesagt und - das ist alles so.
Aber trotzdem bin ich seit der Ankündigung zu dem Termin ziemlich nervös. Es ist einfach etwas, was so lange in unbestimmter Zukunft lag, und was immer weiter nach hinten gerutscht ist und nie dann war wann wir es erwartet haben, aber jetzt? Jetzt ist es DA. Das worauf wir so lange gewartet haben.
Und ich will dass es gut wird. Ich will das SO SEHR, und im Moment kann man das aber nicht wissen sondern nur abwarten, und im abwarten war ich noch nie so besonders gut.
Und ich fühle mich ruhelos und machtlos, weil der Termin zwar jetzt da ist aber es noch nicht begonnen hat, und weil ich zwar weiß wie es Karo damit geht und wir darüber gesprochen haben aber weil ich irgendwie nicht viel tun kann, und weil ich ungeduldig bin und unsicher und einfach irgendwas tun möchte, es aber nichts zu tun gibt - außer zu warten. Ugh. Wie ich warten liebe.
Naja, so ist das also. Vielleicht werd ich ja im Laufe des Klinikaufenthaltes doch mal wieder ein bisschen öfter bloggen. In letzter Zeit gab's halt wenig neue Themen die mich so beschäftigt hätten, dass ich darüber gern schreiben wollte. Dieses Kapitel "Klinik" würde ich aber ganz gern dokumentieren, also lest ihr mich vielleicht jetzt wieder öfter.
Ich bin jedenfalls zuversichtlich. Das ist jetzt vielleicht nicht so sehr rübergekommen. Aber ich bin echt sehr zuversichtlich was den Aufenthalt angeht, und ich freu mich so darüber dass Karo diese Gelegenheit dazu hat.
Und mehr geht jetzt eh nicht. :) (Ich lern noch, das als eine Befreiung zu sehen.)
Bis bald!
Die Klinik hört sich toll an und spezialisiert sich auf alles, womit Karo am meisten Probleme hat. Es gab ein bisschen Chaos mit dem Termin aber die meisten Menschen dort waren recht freundlich und das Konzept klingt gut und es ist alles gut.
Wir haben ... ich weiß gar nicht wie lang genau es war. Ein Jahr? Sogar zwei? Wir haben lange darauf gewartet, jedenfalls. Und jetzt ist der Termin da und sie fängt bald an. Für 2-3 Monate mindestens.
Karo hat schon einen langen Post dazu geschrieben, wovor sie Angst hat. Der Post ist sehr gut und sehr lesenswert und sehr ehrlich.
Ich bin absolut überzeugt davon, dass sie eine gute Zeit dort haben wird. In der Tagesklinik, in der sie war, hat sie riesige Fortschritte zur damaligen Zeit gemacht, hat tolle Freunde gefunden und sich sehr wohl gefühlt, trotz anfänglicher Ängste und schweren Tagen. Ich kenne Karo, und ich weiß dass sie unglaublich reflektiert ist und von anderen als sympathisch und gute Freundin wahrgenommen wird, dass sie ein großes Durchhaltevermögen hat und Fortschritte machen will und diesen Klinikaufenthalt will und dass es deshalb alles wirklich gut für sie werden wird. Das weiß ich alles, und das hab ich ihr gesagt und - das ist alles so.
Aber trotzdem bin ich seit der Ankündigung zu dem Termin ziemlich nervös. Es ist einfach etwas, was so lange in unbestimmter Zukunft lag, und was immer weiter nach hinten gerutscht ist und nie dann war wann wir es erwartet haben, aber jetzt? Jetzt ist es DA. Das worauf wir so lange gewartet haben.
Und ich will dass es gut wird. Ich will das SO SEHR, und im Moment kann man das aber nicht wissen sondern nur abwarten, und im abwarten war ich noch nie so besonders gut.
Und ich fühle mich ruhelos und machtlos, weil der Termin zwar jetzt da ist aber es noch nicht begonnen hat, und weil ich zwar weiß wie es Karo damit geht und wir darüber gesprochen haben aber weil ich irgendwie nicht viel tun kann, und weil ich ungeduldig bin und unsicher und einfach irgendwas tun möchte, es aber nichts zu tun gibt - außer zu warten. Ugh. Wie ich warten liebe.
Naja, so ist das also. Vielleicht werd ich ja im Laufe des Klinikaufenthaltes doch mal wieder ein bisschen öfter bloggen. In letzter Zeit gab's halt wenig neue Themen die mich so beschäftigt hätten, dass ich darüber gern schreiben wollte. Dieses Kapitel "Klinik" würde ich aber ganz gern dokumentieren, also lest ihr mich vielleicht jetzt wieder öfter.
Ich bin jedenfalls zuversichtlich. Das ist jetzt vielleicht nicht so sehr rübergekommen. Aber ich bin echt sehr zuversichtlich was den Aufenthalt angeht, und ich freu mich so darüber dass Karo diese Gelegenheit dazu hat.
Und mehr geht jetzt eh nicht. :) (Ich lern noch, das als eine Befreiung zu sehen.)
Bis bald!
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Montag, 3. Oktober 2016
Eine Woche mit Karo.
Die vergangene Woche habe ich mal wieder mit Karo verbracht. Und ich würde gerne davon erzählen!
Zurzeit habe ich Semesterferien und wohne zuhause bei meinen Eltern, so dass ich ca. acht Stunden Zug gefahren bin, um Karo sehen zu können. Prinzipiell machen mir lange Zugfahrten nichts aus, 4-5 Stunden ist Standard für mich, aber aber einer gewissen Weile wird es dann doch anstrengend ;)
Trotzdem bin ich zu ihr gefahren, weil Karo sich gerade erst aus einer sehr tiefen depressiven Phase erholt, und Zugfahren für sie sehr anstrengend wäre.
Als ich das letzte Mal bei ihr war, hat sie gerade erst ihren Führerschein bestanden. Sie ist sehr vorsichtig und kontrolliert gefahren, und obwohl es auch damals schon gut war, war der Unterschied zu diesem Mal enorm! Ich bin leicht genervt davon, dass Karo natürlich eine viel bessere Autofahrerin ist als ich ;) Aber in allem motorischen bin ich einfach irgendwie ... unterbegabt. Nicht dass ich eine schlechte Autofahrerin wäre. Find ich. ;) Aber trotzdem!
Wir sind viel durch die Gegend gefahren, weil dort wo Karo wohnt alles auch sehr weit auseinanderliegt.
Bei einer Autofahrt sind wir auf das Thema unserer Zukunft und zusammenziehen zu sprechen gekommen. Es war ein sehr aufwühlendes Gespräch, und ich hab viel geweint (weil ich immer viel weine), aber ich hatte nachher ein sehr gutes Gefühl, und es hat mir gut getan, meine Ängste offen anzusprechen und von Karo ihre Gedanken zu hören.
Was ich mir daraus mitgenommen hab, ist einerseits, dass Karo sich durchaus vorstellen kann irgendwann z.B. in den Ort zu ziehen wo ich jetzt studiere, dass sie aber dafür noch einige Jahre braucht, weil sie erst stabil im Leben stehen will und ihre Therapien weitgehend abgeschlossen haben will, so dass sie sich selbst sicher genug fühlt, um an einem anderen Ort neu anzufangen. Das tut mir gut zu wissen, weil es das ganze greifbarer macht und die Situation nicht so unlösbar für mich scheint.
Ein zweiter großer Punkt in dem Gespräch war für mich, dass ich mich mit Karo über meine persönlichen Probleme so gut unterhalten konnte. Ich habe ein starkes Bedürfnis danach, eine geordnete und sichere Zukunft zu haben, ich will alles planen, ich will alles perfekt haben. Etwas in mir fühlt sich, als ob es alles jetzt planen muss, so dass mein späteres Leben dann gut verläuft. Ich habe das Gefühl, als müsste ich jetzt perfekte Entscheidungen für mein ganzes Leben treffen. Das belastet mich ziemlich, setzt mich sehr unter Druck, und ist etwas, woran ich definitiv arbeiten muss. Mit Karo darüber zu reden war befreiend und so wohltuend, weil sie mich ehrlich reflektiert, mich aber auch immer so annimmt wie ich bin.
Es gab auch noch ein zweites Gespräch, das mir viel bedeutet hat. Es gab ein paar Dinge, die vor allem Karos Vergangenheit oder ihre Krankheiten betreffen, die ich immer gern genauer wissen wollte, mich aber nicht traute zu fragen oder die Karo nicht beantworten wollte. An einem Nachmittag an dem wir spazieren gegangen sind, hat sie mir angeboten, mir all diese Sachen zu beantworten und dass ich einfach mal alles fragen kann, was für mich noch offen ist. Das war sehr schön und besonders für mich. Jetzt Antworten auf Dinge zu haben, die mir sehr am Herzen liegen und immer ein kleines Fragezeichen im Hintergrund waren, ist total wertvoll.
Abgesehen davon war es aber nicht nur eine sehr schwere und bedeutungsvolle Woche ;) Wir hatten sehr viel Spaß. Karo und ich sind oft ziemlich bescheuert, so dass Außenstehende wohl den Kopf schütteln würden, wenn sie unsere Gespräche mitanhören würden oder uns zusehen würden. :D Wir haben zusammen gekocht, sind schwimmen gegangen, ins Kino ... ich hab Karo Fotos aus meinem Urlaub gezeigt und zusammen haben wir noch Fotos von ihr früher angesehen.
Wir hatten wirklich eine ganz ganz tolle Zeit und in Verbindung mit den Gesprächen über so wichtige Themen war es für mich ein total perfektes Treffen.
Der Beitrag ist ein bisschen chaotisch, das tut mir leid, ich hab einfach drauf los geschrieben. Ich will versuchen, ein bisschen häufiger zu bloggen und ein bisschen vielfältiger, weil ich oft nur über bestimmte Themen schreibe oder über Probleme in der Beziehung, und ich Angst habe, dass dabei kein ganzes Bild von uns als Paar entsteht.
Falls ihr Fragen habt, oder Themen, zu denen ihr gerne etwas hören möchtet, freu ich mich übrigens total darüber. :)
Okay, das war's jetzt. Bis bald, vielleicht! ;)
Zurzeit habe ich Semesterferien und wohne zuhause bei meinen Eltern, so dass ich ca. acht Stunden Zug gefahren bin, um Karo sehen zu können. Prinzipiell machen mir lange Zugfahrten nichts aus, 4-5 Stunden ist Standard für mich, aber aber einer gewissen Weile wird es dann doch anstrengend ;)
Trotzdem bin ich zu ihr gefahren, weil Karo sich gerade erst aus einer sehr tiefen depressiven Phase erholt, und Zugfahren für sie sehr anstrengend wäre.
Als ich das letzte Mal bei ihr war, hat sie gerade erst ihren Führerschein bestanden. Sie ist sehr vorsichtig und kontrolliert gefahren, und obwohl es auch damals schon gut war, war der Unterschied zu diesem Mal enorm! Ich bin leicht genervt davon, dass Karo natürlich eine viel bessere Autofahrerin ist als ich ;) Aber in allem motorischen bin ich einfach irgendwie ... unterbegabt. Nicht dass ich eine schlechte Autofahrerin wäre. Find ich. ;) Aber trotzdem!
Wir sind viel durch die Gegend gefahren, weil dort wo Karo wohnt alles auch sehr weit auseinanderliegt.
Bei einer Autofahrt sind wir auf das Thema unserer Zukunft und zusammenziehen zu sprechen gekommen. Es war ein sehr aufwühlendes Gespräch, und ich hab viel geweint (weil ich immer viel weine), aber ich hatte nachher ein sehr gutes Gefühl, und es hat mir gut getan, meine Ängste offen anzusprechen und von Karo ihre Gedanken zu hören.
Was ich mir daraus mitgenommen hab, ist einerseits, dass Karo sich durchaus vorstellen kann irgendwann z.B. in den Ort zu ziehen wo ich jetzt studiere, dass sie aber dafür noch einige Jahre braucht, weil sie erst stabil im Leben stehen will und ihre Therapien weitgehend abgeschlossen haben will, so dass sie sich selbst sicher genug fühlt, um an einem anderen Ort neu anzufangen. Das tut mir gut zu wissen, weil es das ganze greifbarer macht und die Situation nicht so unlösbar für mich scheint.
Ein zweiter großer Punkt in dem Gespräch war für mich, dass ich mich mit Karo über meine persönlichen Probleme so gut unterhalten konnte. Ich habe ein starkes Bedürfnis danach, eine geordnete und sichere Zukunft zu haben, ich will alles planen, ich will alles perfekt haben. Etwas in mir fühlt sich, als ob es alles jetzt planen muss, so dass mein späteres Leben dann gut verläuft. Ich habe das Gefühl, als müsste ich jetzt perfekte Entscheidungen für mein ganzes Leben treffen. Das belastet mich ziemlich, setzt mich sehr unter Druck, und ist etwas, woran ich definitiv arbeiten muss. Mit Karo darüber zu reden war befreiend und so wohltuend, weil sie mich ehrlich reflektiert, mich aber auch immer so annimmt wie ich bin.
Es gab auch noch ein zweites Gespräch, das mir viel bedeutet hat. Es gab ein paar Dinge, die vor allem Karos Vergangenheit oder ihre Krankheiten betreffen, die ich immer gern genauer wissen wollte, mich aber nicht traute zu fragen oder die Karo nicht beantworten wollte. An einem Nachmittag an dem wir spazieren gegangen sind, hat sie mir angeboten, mir all diese Sachen zu beantworten und dass ich einfach mal alles fragen kann, was für mich noch offen ist. Das war sehr schön und besonders für mich. Jetzt Antworten auf Dinge zu haben, die mir sehr am Herzen liegen und immer ein kleines Fragezeichen im Hintergrund waren, ist total wertvoll.
Abgesehen davon war es aber nicht nur eine sehr schwere und bedeutungsvolle Woche ;) Wir hatten sehr viel Spaß. Karo und ich sind oft ziemlich bescheuert, so dass Außenstehende wohl den Kopf schütteln würden, wenn sie unsere Gespräche mitanhören würden oder uns zusehen würden. :D Wir haben zusammen gekocht, sind schwimmen gegangen, ins Kino ... ich hab Karo Fotos aus meinem Urlaub gezeigt und zusammen haben wir noch Fotos von ihr früher angesehen.
Wir hatten wirklich eine ganz ganz tolle Zeit und in Verbindung mit den Gesprächen über so wichtige Themen war es für mich ein total perfektes Treffen.
Der Beitrag ist ein bisschen chaotisch, das tut mir leid, ich hab einfach drauf los geschrieben. Ich will versuchen, ein bisschen häufiger zu bloggen und ein bisschen vielfältiger, weil ich oft nur über bestimmte Themen schreibe oder über Probleme in der Beziehung, und ich Angst habe, dass dabei kein ganzes Bild von uns als Paar entsteht.
Falls ihr Fragen habt, oder Themen, zu denen ihr gerne etwas hören möchtet, freu ich mich übrigens total darüber. :)
Okay, das war's jetzt. Bis bald, vielleicht! ;)
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Zukunft,
Zusammenhalt
Dienstag, 13. September 2016
Zukunftspläne und die daraus entstehende Frage, ob Wir eine Zukunft haben.
Mein Traum von der Zukunft ist einfach. Ich will eine Frau, die mich liebt und die ich liebe. Ganz ganz vielleicht auch ein Mann, aber das ist schon ziemlich unwahrscheinlich. Ich will Therapeutin sein, irgendwo, wo ich Spaß an der Arbeit habe. Ich will Kinder. Ich will, dass die oft Oma und Opa besuchen können. Ich will nah zuhause leben. Auf dem Land. Ich will meine Familie so oft besuchen können wie ich will. Ich will einen riesigen Garten, ich will Wälder und Ruhe.
Und am Allerliebsten will ich das mit Karo. Wir haben uns in den vergangenen drei Jahren zusammen weiterentwickelt. Wir verstehen uns gut und immer besser. Wir wollen beide das beste füreinander, wir lieben uns. Wir haben gleiche Pläne: Wollen beide Kinder, haben ähnliche Vorstellungen von Erziehung, wollen ein gemütliches Leben an einem schönen Ort. Und wir wollen beide ein Leben zusammen.
Das Problem allerdings ist: Zwischen unseren Heimatorten liegen immer noch 600 km Luftlinie.
Und Karo will, glaube ich, genauso gern zuhause bleiben, wie ich das will.
In den vergangenen Monaten, als mir immer klarer wurde, dass ich gerne meine Zukunft mit Karo aufbauen möchte, hab ich ganz langsam versucht, mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass meine neue Familie und meine alte örtlich weiter getrennt sein würden, als ich es mir so sehr wünsche.
Der Ort wo ich momentan studiere, liegt ziemlich mittig zwischen den Orten, wo Karo und ich aufgewachsen sind. 4-5 Stunden Zugfahrt in jede Richtung, dreieinhalb mit dem Auto.
Ich versuche mir vorzustellen, dort zu leben. Dort Kinder zu bekommen.
Drei bis fünf Stunden sind machbar. Da kann man regelmäßig ein Wochenende nach Hause fahren, ich mach das ja auch jetzt ständig, und man gewöhnt sich unglaublich schnell daran. Wenn man das mit Kindern von Anfang an macht, bin ich überzeugt, dass auch die sich daran gewöhnen. Dass es für sie normal ist, jeden Monat oder alle zwei für ein Wochenende so weit zu fahren, um dann Oma und Opa und die Onkel zu sehen. Und in die andere Richtung, zu Karo, natürlich genauso.
Ich bin mittlerweile einigermaßen angekommen bei dieser Vorstellung. Es ist nicht mein Traum, der davon, hier zu wohnen, wo ich aufgewachsen bin. Aber ich kann trotzdem regelmäßig meine Familie sehen, und all die anderen Teile meines Traums verwirklichen. Ich bin bereit, dieses Stück aufzugeben, auch wenn es mich so große Überwindung kostet. Aber ich seh mich glücklich sein in dieser Vorstellung. Ich seh mich zufrieden sein und mit dem Hindernis Entfernung leben können. Deshalb geht es. Deshalb ist es okay.
Gestern habe ich mit Karo darüber gesprochen, wie es mir geht, und dass ich mir nicht vorstellen kann, noch weiter wegzuziehen. Auf Dauer. Für ein Jahr, das würde ich aushalten. Aber länger... Andere mögen das können, aber ich würde eingehen, wenn ich meine Heimat aufgeben muss. Sie ist zu wichtig für mich, zu nah an meinem Herzen.
Ich habe auch darüber gesprochen, wie sehr ich Angst habe, dass es Karo ähnlich geht - dass aber ihre persönliche Obergrenze nicht bei 4-5 Stunden Entfernung von der Heimat liegt, sondern niedriger. Dass sie auch so eingehen würde wie ich, aber dass die Hälfte zwischen unseren Heimatorten schon zu weit für sie wäre.
Die Antworten die Karo mir gegeben hat, lassen mich vermuten, dass das sehr gut möglich ist.
Diese Entscheidung, wo wir zusammen leben möchten falls wir das tun werden, ist jetzt noch nicht nötig. Sie ist auch noch gar nicht möglich. Karo wartet auf einen Klinikaufenthalt (der hoffentlich bald, bald stattfindet), in dessen Anschluss auch Pläne zu ihrer beruflichen Zukunft gemacht werden.
Ich mache noch zwei Jahre lang meinen Master in der Stadt, wo ich jetzt schon drei Jahre lang lebe.
Aber nach der Klinik, spätestens in einem Jahr, da müssen wir darüber reden, was wir dann machen werden. Ob wir uns auf einen Ort einigen können, an dem wir beide glücklich werden.
Oder ob das nicht klappt.
Und wenn wir keinen Ort findet, an dem wir uns beide wohl fühlen, dann müssen wir uns, so weh mir der Gedanke auch tut, trennen.
Ich bin 21, und ich mache mir über meine Zukunft mehr und mehr Gedanken. Ich will zurzeit so gerne Kinder, auch wenn das grad nicht so in den Plan passt und sowieso nicht umsetzbar wäre, aber ich WILL. Ich überlege, was ich nach dem Master mache, wo ich leben will. Ich denke daran, dass ich gerne mit Karo leben würde, für lange, vielleicht für immer.
Aber wenn wir zusammen nicht glücklich werden können, weil das wichtigste fehlt, nämlich der Ort wo wir zusammen glücklich sind, dann hat unsere Beziehung keine Zukunft.
Ich empfinde es als schwierig, eine mögliche Trennung mit Karo so offen zu besprechen. Es fühlt sich an, als ob für sie der Gedanke viel weiter weg ist als für mich, als ob sie seltener unsere Beziehung als nur eine Möglichkeit von vielen betrachtet, und das macht mir Angst. Um mich frei zu fühlen, brauche ich die Möglichkeit, unsere Beziehung immer wieder überdenken zu können. Da brauche ich die Möglichkeit, immer neu zu entscheiden was jeden von uns einzeln am glücklichsten macht, und ob das immer noch wir beide sind, oder ob es getrennt besser ist.
Ich hoffe, dass wir, wenn dieses Gespräch auf uns zu kommt, offen darüber reden werden können. Am liebsten schon vorher. Ich will nicht, dass wir uns im Streit trennen müssten wenn es dazu kommt, ich will eine gemeinsame Entscheidung für oder gegen die Beziehung treffen, weil wir beide wissen, was das beste für uns sein wird.
Es ist schwierig für mich, diese Gespräche im Moment mit Karo nicht führen zu können.
Vielleicht wird das nach der Klinik leichter möglich sein. (Vielleicht sollte ich nicht alle Hoffnung in den Klinikaufenthalt stecken.)
Ich bin gespannt, was auf uns zukommt. Es fühlt sich auch schwer und drückend an und es macht mir Angst, aber ich bin vor allem auch gespannt. Ich bin sicher, dass wir beide glücklich sein werden, dass wir beide zufrieden sein werden und ein gutes Leben führen. Getrennt oder zusammen. Ich hoffe zusammen. Ich bereite mich gedanklich aber auch auf getrennt vor.
Aber es wird okay sein. So viel weiß ich.
Und am Allerliebsten will ich das mit Karo. Wir haben uns in den vergangenen drei Jahren zusammen weiterentwickelt. Wir verstehen uns gut und immer besser. Wir wollen beide das beste füreinander, wir lieben uns. Wir haben gleiche Pläne: Wollen beide Kinder, haben ähnliche Vorstellungen von Erziehung, wollen ein gemütliches Leben an einem schönen Ort. Und wir wollen beide ein Leben zusammen.
Das Problem allerdings ist: Zwischen unseren Heimatorten liegen immer noch 600 km Luftlinie.
Und Karo will, glaube ich, genauso gern zuhause bleiben, wie ich das will.
In den vergangenen Monaten, als mir immer klarer wurde, dass ich gerne meine Zukunft mit Karo aufbauen möchte, hab ich ganz langsam versucht, mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass meine neue Familie und meine alte örtlich weiter getrennt sein würden, als ich es mir so sehr wünsche.
Der Ort wo ich momentan studiere, liegt ziemlich mittig zwischen den Orten, wo Karo und ich aufgewachsen sind. 4-5 Stunden Zugfahrt in jede Richtung, dreieinhalb mit dem Auto.
Ich versuche mir vorzustellen, dort zu leben. Dort Kinder zu bekommen.
Drei bis fünf Stunden sind machbar. Da kann man regelmäßig ein Wochenende nach Hause fahren, ich mach das ja auch jetzt ständig, und man gewöhnt sich unglaublich schnell daran. Wenn man das mit Kindern von Anfang an macht, bin ich überzeugt, dass auch die sich daran gewöhnen. Dass es für sie normal ist, jeden Monat oder alle zwei für ein Wochenende so weit zu fahren, um dann Oma und Opa und die Onkel zu sehen. Und in die andere Richtung, zu Karo, natürlich genauso.
Ich bin mittlerweile einigermaßen angekommen bei dieser Vorstellung. Es ist nicht mein Traum, der davon, hier zu wohnen, wo ich aufgewachsen bin. Aber ich kann trotzdem regelmäßig meine Familie sehen, und all die anderen Teile meines Traums verwirklichen. Ich bin bereit, dieses Stück aufzugeben, auch wenn es mich so große Überwindung kostet. Aber ich seh mich glücklich sein in dieser Vorstellung. Ich seh mich zufrieden sein und mit dem Hindernis Entfernung leben können. Deshalb geht es. Deshalb ist es okay.
Gestern habe ich mit Karo darüber gesprochen, wie es mir geht, und dass ich mir nicht vorstellen kann, noch weiter wegzuziehen. Auf Dauer. Für ein Jahr, das würde ich aushalten. Aber länger... Andere mögen das können, aber ich würde eingehen, wenn ich meine Heimat aufgeben muss. Sie ist zu wichtig für mich, zu nah an meinem Herzen.
Ich habe auch darüber gesprochen, wie sehr ich Angst habe, dass es Karo ähnlich geht - dass aber ihre persönliche Obergrenze nicht bei 4-5 Stunden Entfernung von der Heimat liegt, sondern niedriger. Dass sie auch so eingehen würde wie ich, aber dass die Hälfte zwischen unseren Heimatorten schon zu weit für sie wäre.
Die Antworten die Karo mir gegeben hat, lassen mich vermuten, dass das sehr gut möglich ist.
Diese Entscheidung, wo wir zusammen leben möchten falls wir das tun werden, ist jetzt noch nicht nötig. Sie ist auch noch gar nicht möglich. Karo wartet auf einen Klinikaufenthalt (der hoffentlich bald, bald stattfindet), in dessen Anschluss auch Pläne zu ihrer beruflichen Zukunft gemacht werden.
Ich mache noch zwei Jahre lang meinen Master in der Stadt, wo ich jetzt schon drei Jahre lang lebe.
Aber nach der Klinik, spätestens in einem Jahr, da müssen wir darüber reden, was wir dann machen werden. Ob wir uns auf einen Ort einigen können, an dem wir beide glücklich werden.
Oder ob das nicht klappt.
Und wenn wir keinen Ort findet, an dem wir uns beide wohl fühlen, dann müssen wir uns, so weh mir der Gedanke auch tut, trennen.
Ich bin 21, und ich mache mir über meine Zukunft mehr und mehr Gedanken. Ich will zurzeit so gerne Kinder, auch wenn das grad nicht so in den Plan passt und sowieso nicht umsetzbar wäre, aber ich WILL. Ich überlege, was ich nach dem Master mache, wo ich leben will. Ich denke daran, dass ich gerne mit Karo leben würde, für lange, vielleicht für immer.
Aber wenn wir zusammen nicht glücklich werden können, weil das wichtigste fehlt, nämlich der Ort wo wir zusammen glücklich sind, dann hat unsere Beziehung keine Zukunft.
Ich empfinde es als schwierig, eine mögliche Trennung mit Karo so offen zu besprechen. Es fühlt sich an, als ob für sie der Gedanke viel weiter weg ist als für mich, als ob sie seltener unsere Beziehung als nur eine Möglichkeit von vielen betrachtet, und das macht mir Angst. Um mich frei zu fühlen, brauche ich die Möglichkeit, unsere Beziehung immer wieder überdenken zu können. Da brauche ich die Möglichkeit, immer neu zu entscheiden was jeden von uns einzeln am glücklichsten macht, und ob das immer noch wir beide sind, oder ob es getrennt besser ist.
Ich hoffe, dass wir, wenn dieses Gespräch auf uns zu kommt, offen darüber reden werden können. Am liebsten schon vorher. Ich will nicht, dass wir uns im Streit trennen müssten wenn es dazu kommt, ich will eine gemeinsame Entscheidung für oder gegen die Beziehung treffen, weil wir beide wissen, was das beste für uns sein wird.
Es ist schwierig für mich, diese Gespräche im Moment mit Karo nicht führen zu können.
Vielleicht wird das nach der Klinik leichter möglich sein. (Vielleicht sollte ich nicht alle Hoffnung in den Klinikaufenthalt stecken.)
Ich bin gespannt, was auf uns zukommt. Es fühlt sich auch schwer und drückend an und es macht mir Angst, aber ich bin vor allem auch gespannt. Ich bin sicher, dass wir beide glücklich sein werden, dass wir beide zufrieden sein werden und ein gutes Leben führen. Getrennt oder zusammen. Ich hoffe zusammen. Ich bereite mich gedanklich aber auch auf getrennt vor.
Aber es wird okay sein. So viel weiß ich.
Labels:
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Sonntag, 24. Juli 2016
Kurzes Update :)
Ich hab schon wieder sehr lange nichts gebloggt und wollte mal ein kurzes Hi da lassen. :)
Nach dem letzten Beitrag hat sich dieses Gefühl, dass Karo so weit weg ist, für mich ein bisschen gebessert, was schön ist. :) Nach wie vor geht's ihr nicht unbedingt besonders gut. Aber dazu wie's ihr geht find ich's immer besser wenn sie selbst was sagt, weil ich das natürlich auch nur bedingt weiß, ich bin ja nicht sie selbst.
Mir geht's jedenfalls gut. Ich bin im Unistress und freu mich sehr drauf, dass das alles bald vorbei ist (bis Oktober). Wenn alles gut geht, kommt Karo mich Anfang/Mitte August besuchen, und zwar wieder mit zu meinen Eltern nach Hause, wo sie vor zwei Jahren das letzte Mal war. Ich find's immer sehr schade dass durch die Entfernung so wenig Kontakt möglich ist, und freu mich soooo sehr darauf, sie wieder zuhause, wo ich aufgewachsen bin, und bei meiner Familie haben zu können! :)
Ansonsten - einfach Alltag grad. Und es gibt bestimmt Themen über die ich noch ausführlicher schreiben könnte, die noch in meinen Entwürfen rumliegen als Titel ohne Inhalt, aber das mach ich erst wenn der Stress vorbei ist und ich mich erholt habe.
Das war's auch schon von mir. Bis bald!
Nach dem letzten Beitrag hat sich dieses Gefühl, dass Karo so weit weg ist, für mich ein bisschen gebessert, was schön ist. :) Nach wie vor geht's ihr nicht unbedingt besonders gut. Aber dazu wie's ihr geht find ich's immer besser wenn sie selbst was sagt, weil ich das natürlich auch nur bedingt weiß, ich bin ja nicht sie selbst.
Mir geht's jedenfalls gut. Ich bin im Unistress und freu mich sehr drauf, dass das alles bald vorbei ist (bis Oktober). Wenn alles gut geht, kommt Karo mich Anfang/Mitte August besuchen, und zwar wieder mit zu meinen Eltern nach Hause, wo sie vor zwei Jahren das letzte Mal war. Ich find's immer sehr schade dass durch die Entfernung so wenig Kontakt möglich ist, und freu mich soooo sehr darauf, sie wieder zuhause, wo ich aufgewachsen bin, und bei meiner Familie haben zu können! :)
Ansonsten - einfach Alltag grad. Und es gibt bestimmt Themen über die ich noch ausführlicher schreiben könnte, die noch in meinen Entwürfen rumliegen als Titel ohne Inhalt, aber das mach ich erst wenn der Stress vorbei ist und ich mich erholt habe.
Das war's auch schon von mir. Bis bald!
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