Die vergangene Woche habe ich mal wieder mit Karo verbracht. Und ich würde gerne davon erzählen!
Zurzeit habe ich Semesterferien und wohne zuhause bei meinen Eltern, so dass ich ca. acht Stunden Zug gefahren bin, um Karo sehen zu können. Prinzipiell machen mir lange Zugfahrten nichts aus, 4-5 Stunden ist Standard für mich, aber aber einer gewissen Weile wird es dann doch anstrengend ;)
Trotzdem bin ich zu ihr gefahren, weil Karo sich gerade erst aus einer sehr tiefen depressiven Phase erholt, und Zugfahren für sie sehr anstrengend wäre.
Als ich das letzte Mal bei ihr war, hat sie gerade erst ihren Führerschein bestanden. Sie ist sehr vorsichtig und kontrolliert gefahren, und obwohl es auch damals schon gut war, war der Unterschied zu diesem Mal enorm! Ich bin leicht genervt davon, dass Karo natürlich eine viel bessere Autofahrerin ist als ich ;) Aber in allem motorischen bin ich einfach irgendwie ... unterbegabt. Nicht dass ich eine schlechte Autofahrerin wäre. Find ich. ;) Aber trotzdem!
Wir sind viel durch die Gegend gefahren, weil dort wo Karo wohnt alles auch sehr weit auseinanderliegt.
Bei einer Autofahrt sind wir auf das Thema unserer Zukunft und zusammenziehen zu sprechen gekommen. Es war ein sehr aufwühlendes Gespräch, und ich hab viel geweint (weil ich immer viel weine), aber ich hatte nachher ein sehr gutes Gefühl, und es hat mir gut getan, meine Ängste offen anzusprechen und von Karo ihre Gedanken zu hören.
Was ich mir daraus mitgenommen hab, ist einerseits, dass Karo sich durchaus vorstellen kann irgendwann z.B. in den Ort zu ziehen wo ich jetzt studiere, dass sie aber dafür noch einige Jahre braucht, weil sie erst stabil im Leben stehen will und ihre Therapien weitgehend abgeschlossen haben will, so dass sie sich selbst sicher genug fühlt, um an einem anderen Ort neu anzufangen. Das tut mir gut zu wissen, weil es das ganze greifbarer macht und die Situation nicht so unlösbar für mich scheint.
Ein zweiter großer Punkt in dem Gespräch war für mich, dass ich mich mit Karo über meine persönlichen Probleme so gut unterhalten konnte. Ich habe ein starkes Bedürfnis danach, eine geordnete und sichere Zukunft zu haben, ich will alles planen, ich will alles perfekt haben. Etwas in mir fühlt sich, als ob es alles jetzt planen muss, so dass mein späteres Leben dann gut verläuft. Ich habe das Gefühl, als müsste ich jetzt perfekte Entscheidungen für mein ganzes Leben treffen. Das belastet mich ziemlich, setzt mich sehr unter Druck, und ist etwas, woran ich definitiv arbeiten muss. Mit Karo darüber zu reden war befreiend und so wohltuend, weil sie mich ehrlich reflektiert, mich aber auch immer so annimmt wie ich bin.
Es gab auch noch ein zweites Gespräch, das mir viel bedeutet hat. Es gab ein paar Dinge, die vor allem Karos Vergangenheit oder ihre Krankheiten betreffen, die ich immer gern genauer wissen wollte, mich aber nicht traute zu fragen oder die Karo nicht beantworten wollte. An einem Nachmittag an dem wir spazieren gegangen sind, hat sie mir angeboten, mir all diese Sachen zu beantworten und dass ich einfach mal alles fragen kann, was für mich noch offen ist. Das war sehr schön und besonders für mich. Jetzt Antworten auf Dinge zu haben, die mir sehr am Herzen liegen und immer ein kleines Fragezeichen im Hintergrund waren, ist total wertvoll.
Abgesehen davon war es aber nicht nur eine sehr schwere und bedeutungsvolle Woche ;) Wir hatten sehr viel Spaß. Karo und ich sind oft ziemlich bescheuert, so dass Außenstehende wohl den Kopf schütteln würden, wenn sie unsere Gespräche mitanhören würden oder uns zusehen würden. :D Wir haben zusammen gekocht, sind schwimmen gegangen, ins Kino ... ich hab Karo Fotos aus meinem Urlaub gezeigt und zusammen haben wir noch Fotos von ihr früher angesehen.
Wir hatten wirklich eine ganz ganz tolle Zeit und in Verbindung mit den Gesprächen über so wichtige Themen war es für mich ein total perfektes Treffen.
Der Beitrag ist ein bisschen chaotisch, das tut mir leid, ich hab einfach drauf los geschrieben. Ich will versuchen, ein bisschen häufiger zu bloggen und ein bisschen vielfältiger, weil ich oft nur über bestimmte Themen schreibe oder über Probleme in der Beziehung, und ich Angst habe, dass dabei kein ganzes Bild von uns als Paar entsteht.
Falls ihr Fragen habt, oder Themen, zu denen ihr gerne etwas hören möchtet, freu ich mich übrigens total darüber. :)
Okay, das war's jetzt. Bis bald, vielleicht! ;)
Montag, 3. Oktober 2016
Dienstag, 13. September 2016
Zukunftspläne und die daraus entstehende Frage, ob Wir eine Zukunft haben.
Mein Traum von der Zukunft ist einfach. Ich will eine Frau, die mich liebt und die ich liebe. Ganz ganz vielleicht auch ein Mann, aber das ist schon ziemlich unwahrscheinlich. Ich will Therapeutin sein, irgendwo, wo ich Spaß an der Arbeit habe. Ich will Kinder. Ich will, dass die oft Oma und Opa besuchen können. Ich will nah zuhause leben. Auf dem Land. Ich will meine Familie so oft besuchen können wie ich will. Ich will einen riesigen Garten, ich will Wälder und Ruhe.
Und am Allerliebsten will ich das mit Karo. Wir haben uns in den vergangenen drei Jahren zusammen weiterentwickelt. Wir verstehen uns gut und immer besser. Wir wollen beide das beste füreinander, wir lieben uns. Wir haben gleiche Pläne: Wollen beide Kinder, haben ähnliche Vorstellungen von Erziehung, wollen ein gemütliches Leben an einem schönen Ort. Und wir wollen beide ein Leben zusammen.
Das Problem allerdings ist: Zwischen unseren Heimatorten liegen immer noch 600 km Luftlinie.
Und Karo will, glaube ich, genauso gern zuhause bleiben, wie ich das will.
In den vergangenen Monaten, als mir immer klarer wurde, dass ich gerne meine Zukunft mit Karo aufbauen möchte, hab ich ganz langsam versucht, mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass meine neue Familie und meine alte örtlich weiter getrennt sein würden, als ich es mir so sehr wünsche.
Der Ort wo ich momentan studiere, liegt ziemlich mittig zwischen den Orten, wo Karo und ich aufgewachsen sind. 4-5 Stunden Zugfahrt in jede Richtung, dreieinhalb mit dem Auto.
Ich versuche mir vorzustellen, dort zu leben. Dort Kinder zu bekommen.
Drei bis fünf Stunden sind machbar. Da kann man regelmäßig ein Wochenende nach Hause fahren, ich mach das ja auch jetzt ständig, und man gewöhnt sich unglaublich schnell daran. Wenn man das mit Kindern von Anfang an macht, bin ich überzeugt, dass auch die sich daran gewöhnen. Dass es für sie normal ist, jeden Monat oder alle zwei für ein Wochenende so weit zu fahren, um dann Oma und Opa und die Onkel zu sehen. Und in die andere Richtung, zu Karo, natürlich genauso.
Ich bin mittlerweile einigermaßen angekommen bei dieser Vorstellung. Es ist nicht mein Traum, der davon, hier zu wohnen, wo ich aufgewachsen bin. Aber ich kann trotzdem regelmäßig meine Familie sehen, und all die anderen Teile meines Traums verwirklichen. Ich bin bereit, dieses Stück aufzugeben, auch wenn es mich so große Überwindung kostet. Aber ich seh mich glücklich sein in dieser Vorstellung. Ich seh mich zufrieden sein und mit dem Hindernis Entfernung leben können. Deshalb geht es. Deshalb ist es okay.
Gestern habe ich mit Karo darüber gesprochen, wie es mir geht, und dass ich mir nicht vorstellen kann, noch weiter wegzuziehen. Auf Dauer. Für ein Jahr, das würde ich aushalten. Aber länger... Andere mögen das können, aber ich würde eingehen, wenn ich meine Heimat aufgeben muss. Sie ist zu wichtig für mich, zu nah an meinem Herzen.
Ich habe auch darüber gesprochen, wie sehr ich Angst habe, dass es Karo ähnlich geht - dass aber ihre persönliche Obergrenze nicht bei 4-5 Stunden Entfernung von der Heimat liegt, sondern niedriger. Dass sie auch so eingehen würde wie ich, aber dass die Hälfte zwischen unseren Heimatorten schon zu weit für sie wäre.
Die Antworten die Karo mir gegeben hat, lassen mich vermuten, dass das sehr gut möglich ist.
Diese Entscheidung, wo wir zusammen leben möchten falls wir das tun werden, ist jetzt noch nicht nötig. Sie ist auch noch gar nicht möglich. Karo wartet auf einen Klinikaufenthalt (der hoffentlich bald, bald stattfindet), in dessen Anschluss auch Pläne zu ihrer beruflichen Zukunft gemacht werden.
Ich mache noch zwei Jahre lang meinen Master in der Stadt, wo ich jetzt schon drei Jahre lang lebe.
Aber nach der Klinik, spätestens in einem Jahr, da müssen wir darüber reden, was wir dann machen werden. Ob wir uns auf einen Ort einigen können, an dem wir beide glücklich werden.
Oder ob das nicht klappt.
Und wenn wir keinen Ort findet, an dem wir uns beide wohl fühlen, dann müssen wir uns, so weh mir der Gedanke auch tut, trennen.
Ich bin 21, und ich mache mir über meine Zukunft mehr und mehr Gedanken. Ich will zurzeit so gerne Kinder, auch wenn das grad nicht so in den Plan passt und sowieso nicht umsetzbar wäre, aber ich WILL. Ich überlege, was ich nach dem Master mache, wo ich leben will. Ich denke daran, dass ich gerne mit Karo leben würde, für lange, vielleicht für immer.
Aber wenn wir zusammen nicht glücklich werden können, weil das wichtigste fehlt, nämlich der Ort wo wir zusammen glücklich sind, dann hat unsere Beziehung keine Zukunft.
Ich empfinde es als schwierig, eine mögliche Trennung mit Karo so offen zu besprechen. Es fühlt sich an, als ob für sie der Gedanke viel weiter weg ist als für mich, als ob sie seltener unsere Beziehung als nur eine Möglichkeit von vielen betrachtet, und das macht mir Angst. Um mich frei zu fühlen, brauche ich die Möglichkeit, unsere Beziehung immer wieder überdenken zu können. Da brauche ich die Möglichkeit, immer neu zu entscheiden was jeden von uns einzeln am glücklichsten macht, und ob das immer noch wir beide sind, oder ob es getrennt besser ist.
Ich hoffe, dass wir, wenn dieses Gespräch auf uns zu kommt, offen darüber reden werden können. Am liebsten schon vorher. Ich will nicht, dass wir uns im Streit trennen müssten wenn es dazu kommt, ich will eine gemeinsame Entscheidung für oder gegen die Beziehung treffen, weil wir beide wissen, was das beste für uns sein wird.
Es ist schwierig für mich, diese Gespräche im Moment mit Karo nicht führen zu können.
Vielleicht wird das nach der Klinik leichter möglich sein. (Vielleicht sollte ich nicht alle Hoffnung in den Klinikaufenthalt stecken.)
Ich bin gespannt, was auf uns zukommt. Es fühlt sich auch schwer und drückend an und es macht mir Angst, aber ich bin vor allem auch gespannt. Ich bin sicher, dass wir beide glücklich sein werden, dass wir beide zufrieden sein werden und ein gutes Leben führen. Getrennt oder zusammen. Ich hoffe zusammen. Ich bereite mich gedanklich aber auch auf getrennt vor.
Aber es wird okay sein. So viel weiß ich.
Und am Allerliebsten will ich das mit Karo. Wir haben uns in den vergangenen drei Jahren zusammen weiterentwickelt. Wir verstehen uns gut und immer besser. Wir wollen beide das beste füreinander, wir lieben uns. Wir haben gleiche Pläne: Wollen beide Kinder, haben ähnliche Vorstellungen von Erziehung, wollen ein gemütliches Leben an einem schönen Ort. Und wir wollen beide ein Leben zusammen.
Das Problem allerdings ist: Zwischen unseren Heimatorten liegen immer noch 600 km Luftlinie.
Und Karo will, glaube ich, genauso gern zuhause bleiben, wie ich das will.
In den vergangenen Monaten, als mir immer klarer wurde, dass ich gerne meine Zukunft mit Karo aufbauen möchte, hab ich ganz langsam versucht, mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass meine neue Familie und meine alte örtlich weiter getrennt sein würden, als ich es mir so sehr wünsche.
Der Ort wo ich momentan studiere, liegt ziemlich mittig zwischen den Orten, wo Karo und ich aufgewachsen sind. 4-5 Stunden Zugfahrt in jede Richtung, dreieinhalb mit dem Auto.
Ich versuche mir vorzustellen, dort zu leben. Dort Kinder zu bekommen.
Drei bis fünf Stunden sind machbar. Da kann man regelmäßig ein Wochenende nach Hause fahren, ich mach das ja auch jetzt ständig, und man gewöhnt sich unglaublich schnell daran. Wenn man das mit Kindern von Anfang an macht, bin ich überzeugt, dass auch die sich daran gewöhnen. Dass es für sie normal ist, jeden Monat oder alle zwei für ein Wochenende so weit zu fahren, um dann Oma und Opa und die Onkel zu sehen. Und in die andere Richtung, zu Karo, natürlich genauso.
Ich bin mittlerweile einigermaßen angekommen bei dieser Vorstellung. Es ist nicht mein Traum, der davon, hier zu wohnen, wo ich aufgewachsen bin. Aber ich kann trotzdem regelmäßig meine Familie sehen, und all die anderen Teile meines Traums verwirklichen. Ich bin bereit, dieses Stück aufzugeben, auch wenn es mich so große Überwindung kostet. Aber ich seh mich glücklich sein in dieser Vorstellung. Ich seh mich zufrieden sein und mit dem Hindernis Entfernung leben können. Deshalb geht es. Deshalb ist es okay.
Gestern habe ich mit Karo darüber gesprochen, wie es mir geht, und dass ich mir nicht vorstellen kann, noch weiter wegzuziehen. Auf Dauer. Für ein Jahr, das würde ich aushalten. Aber länger... Andere mögen das können, aber ich würde eingehen, wenn ich meine Heimat aufgeben muss. Sie ist zu wichtig für mich, zu nah an meinem Herzen.
Ich habe auch darüber gesprochen, wie sehr ich Angst habe, dass es Karo ähnlich geht - dass aber ihre persönliche Obergrenze nicht bei 4-5 Stunden Entfernung von der Heimat liegt, sondern niedriger. Dass sie auch so eingehen würde wie ich, aber dass die Hälfte zwischen unseren Heimatorten schon zu weit für sie wäre.
Die Antworten die Karo mir gegeben hat, lassen mich vermuten, dass das sehr gut möglich ist.
Diese Entscheidung, wo wir zusammen leben möchten falls wir das tun werden, ist jetzt noch nicht nötig. Sie ist auch noch gar nicht möglich. Karo wartet auf einen Klinikaufenthalt (der hoffentlich bald, bald stattfindet), in dessen Anschluss auch Pläne zu ihrer beruflichen Zukunft gemacht werden.
Ich mache noch zwei Jahre lang meinen Master in der Stadt, wo ich jetzt schon drei Jahre lang lebe.
Aber nach der Klinik, spätestens in einem Jahr, da müssen wir darüber reden, was wir dann machen werden. Ob wir uns auf einen Ort einigen können, an dem wir beide glücklich werden.
Oder ob das nicht klappt.
Und wenn wir keinen Ort findet, an dem wir uns beide wohl fühlen, dann müssen wir uns, so weh mir der Gedanke auch tut, trennen.
Ich bin 21, und ich mache mir über meine Zukunft mehr und mehr Gedanken. Ich will zurzeit so gerne Kinder, auch wenn das grad nicht so in den Plan passt und sowieso nicht umsetzbar wäre, aber ich WILL. Ich überlege, was ich nach dem Master mache, wo ich leben will. Ich denke daran, dass ich gerne mit Karo leben würde, für lange, vielleicht für immer.
Aber wenn wir zusammen nicht glücklich werden können, weil das wichtigste fehlt, nämlich der Ort wo wir zusammen glücklich sind, dann hat unsere Beziehung keine Zukunft.
Ich empfinde es als schwierig, eine mögliche Trennung mit Karo so offen zu besprechen. Es fühlt sich an, als ob für sie der Gedanke viel weiter weg ist als für mich, als ob sie seltener unsere Beziehung als nur eine Möglichkeit von vielen betrachtet, und das macht mir Angst. Um mich frei zu fühlen, brauche ich die Möglichkeit, unsere Beziehung immer wieder überdenken zu können. Da brauche ich die Möglichkeit, immer neu zu entscheiden was jeden von uns einzeln am glücklichsten macht, und ob das immer noch wir beide sind, oder ob es getrennt besser ist.
Ich hoffe, dass wir, wenn dieses Gespräch auf uns zu kommt, offen darüber reden werden können. Am liebsten schon vorher. Ich will nicht, dass wir uns im Streit trennen müssten wenn es dazu kommt, ich will eine gemeinsame Entscheidung für oder gegen die Beziehung treffen, weil wir beide wissen, was das beste für uns sein wird.
Es ist schwierig für mich, diese Gespräche im Moment mit Karo nicht führen zu können.
Vielleicht wird das nach der Klinik leichter möglich sein. (Vielleicht sollte ich nicht alle Hoffnung in den Klinikaufenthalt stecken.)
Ich bin gespannt, was auf uns zukommt. Es fühlt sich auch schwer und drückend an und es macht mir Angst, aber ich bin vor allem auch gespannt. Ich bin sicher, dass wir beide glücklich sein werden, dass wir beide zufrieden sein werden und ein gutes Leben führen. Getrennt oder zusammen. Ich hoffe zusammen. Ich bereite mich gedanklich aber auch auf getrennt vor.
Aber es wird okay sein. So viel weiß ich.
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Sonntag, 24. Juli 2016
Kurzes Update :)
Ich hab schon wieder sehr lange nichts gebloggt und wollte mal ein kurzes Hi da lassen. :)
Nach dem letzten Beitrag hat sich dieses Gefühl, dass Karo so weit weg ist, für mich ein bisschen gebessert, was schön ist. :) Nach wie vor geht's ihr nicht unbedingt besonders gut. Aber dazu wie's ihr geht find ich's immer besser wenn sie selbst was sagt, weil ich das natürlich auch nur bedingt weiß, ich bin ja nicht sie selbst.
Mir geht's jedenfalls gut. Ich bin im Unistress und freu mich sehr drauf, dass das alles bald vorbei ist (bis Oktober). Wenn alles gut geht, kommt Karo mich Anfang/Mitte August besuchen, und zwar wieder mit zu meinen Eltern nach Hause, wo sie vor zwei Jahren das letzte Mal war. Ich find's immer sehr schade dass durch die Entfernung so wenig Kontakt möglich ist, und freu mich soooo sehr darauf, sie wieder zuhause, wo ich aufgewachsen bin, und bei meiner Familie haben zu können! :)
Ansonsten - einfach Alltag grad. Und es gibt bestimmt Themen über die ich noch ausführlicher schreiben könnte, die noch in meinen Entwürfen rumliegen als Titel ohne Inhalt, aber das mach ich erst wenn der Stress vorbei ist und ich mich erholt habe.
Das war's auch schon von mir. Bis bald!
Nach dem letzten Beitrag hat sich dieses Gefühl, dass Karo so weit weg ist, für mich ein bisschen gebessert, was schön ist. :) Nach wie vor geht's ihr nicht unbedingt besonders gut. Aber dazu wie's ihr geht find ich's immer besser wenn sie selbst was sagt, weil ich das natürlich auch nur bedingt weiß, ich bin ja nicht sie selbst.
Mir geht's jedenfalls gut. Ich bin im Unistress und freu mich sehr drauf, dass das alles bald vorbei ist (bis Oktober). Wenn alles gut geht, kommt Karo mich Anfang/Mitte August besuchen, und zwar wieder mit zu meinen Eltern nach Hause, wo sie vor zwei Jahren das letzte Mal war. Ich find's immer sehr schade dass durch die Entfernung so wenig Kontakt möglich ist, und freu mich soooo sehr darauf, sie wieder zuhause, wo ich aufgewachsen bin, und bei meiner Familie haben zu können! :)
Ansonsten - einfach Alltag grad. Und es gibt bestimmt Themen über die ich noch ausführlicher schreiben könnte, die noch in meinen Entwürfen rumliegen als Titel ohne Inhalt, aber das mach ich erst wenn der Stress vorbei ist und ich mich erholt habe.
Das war's auch schon von mir. Bis bald!
Dienstag, 21. Juni 2016
Wenn es sich anfühlt, als ob du kaum noch da bist.
Zurzeit geht es Karo ziemlich schlecht.
Ich merke, wie ich mich oft überhaupt nicht darauf konzentriere, sondern mich ganz viel mit meinem eigenen Leben beschäftige und so unabhängig lebe, wie ich eben kann.
Ich merke aber auch, wie dann deshalb abends oft, kurz vorm Einschlafen, alles über mich hereinbricht und plötzlich alles sehr, sehr weh tut.
Ich versuche deshalb, das auch tagsüber mehr an mich heranzulassen. Wenn ich alles weg schiebe so weit es geht, wird es dann eben irgendwann viel zu viel und tut in dem Moment dann nur umso mehr weh.
Deshalb schreib ich jetzt zum Beispiel auch diesen Blogeintrag.
Ich weiß nicht wirklich, was los ist. Karo weiß es glaub ich auch nicht. Viele verschiedene Sachen wahrscheinlich und gleichzeitig alles und nichts.
Ich weiß nur, dass es sich anfühlt, als ob sie kaum noch da ist. Wir reden nicht viel, die letzten Tage, nur manchmal gibt es Momente wo es sich fast normal anfühlt. Aber meistens sind es gerade Stunden, in denen wir nicht miteinander kommunizieren, und sich die Leere irgendwie größer anfühlt als an guten Tagen - wenn ich darüber nachdenke, zumindest.
Und auch wenn wir reden, schreiben, auch dann ist die Leere irgendwie größer.
So als wäre Karo durchsichtig.
Es tut so weh, wenn das so ist. Es tut weh aus egoistischen Gründen, wie dass ich sie vermisse, dass ich Gespräche haben will die ich gerade nicht haben kann, dass ich mir Dinge wünsche, die nicht da sind.
Es tut aber auch weh, weil ich Karo verdammt noch mal liebe und sie der absolut bewundernswerteste Mensch ist den ich kenne, weil sie wertvoll ist und so viel in meinem Leben bewirkt hat und sie so WICHTIG für mich ist, und weil sie so viel besseres verdient hat. So, so viel besseres.
Und es tut weh, weil ich nichts machen kann.
Und manchmal denke ich, vielleicht könnte ich mehr machen, und ich mache einfach zu wenig. Vielleicht sollte ich lange E-Mails schreiben. Vielleicht sollte ich mehr nachfragen. Vielleicht sollte ich öfter sagen wie wichtig sie mir ist.
Aber ich sage schon oft, dass sie mir wichtig ist, glaub ich, ich glaub ich sag es oft. Ich glaub ich frage oft genug nach, und wenn ich es öfter tue, vielleicht nervt es dann einfach nur, weil sie es ja sagen würde, wenn sie könnte? Weil sie ja weiß, dass ich da bin, wenn sie will. Vielleicht sollte ich E-Mails wirklich öfter schreiben. Vielleicht sollte ich das hier in eine E-Mail schreiben anstatt in einen Blogpost, vielleicht sollte ich nachfragen - aber das tu ich ja auch, und Karo sagt mir dann normalerweise, dass ich nichts tun kann, im Moment.
Und vielleicht sollte ich über all das einfach mit ihr reden, aber ich glaube nicht dass das gerade geht, ich weiß nicht ob das geht, und ich fühle mich zurzeit einfach sehr, sehr hilflos.
Und deshalb tu ich das, was ich bisher gelernt habe, für solche Momente. Ich versuche zu akzeptieren, dass Karos Schmerz nicht mein Schmerz ist. Ich versuche, die Balance zu finden zwischen Hilfe anbieten und vertrauen, dass sie sich die nimmt, wenn sie sie braucht. Ich versuche abzuschalten, wenn Karo nicht auf mich zukommt. Ich kann nicht die ganze Zeit darüber nachdenken wie es ihr gerade geht, weil das nichts ändert. Das einzige was es ändert ist, dass ich mich selbst aufarbeite und sehr unglücklich werde.
Ich muss Vertrauen, dass es reicht wenn ich dann da bin, wenn Karo mir sagt dass sie mich braucht, und dass ich trotzdem genug auf sie zugehe und ihr das Gefühl gebe, dass es mir ganz und gar nicht egal ist, wie es ihr gerade geht.
Mittelmaße finden ist schwierig.
Menschen vermissen und sie leiden sehen und merken wie sie kaum noch da sind und das Gefühl haben, nichts dagegen tun zu können, aber auch zu zweifeln ob man genug tut, das ist auch schwierig.
Eine Struktur in diesen Beitrag zu bringen wäre auch schwierig, aber um ehrlich zu sein versuch ich es nicht mal, weil ich eh viel zu kontrolliert hier bin, hier und überhaupt, und es gar nicht schadet wenn ich mal mehr so schreibe wie mein Gehirn einfach funktioniert, ohne das vorher zu sortieren.
Naja. Karo ist jetzt im Bett, und ich will Schokoeis oder irgendwas anderes leckeres und YouTube.
Tschüss <3
~~~
Einträge, die dazu passen:
Ich merke, wie ich mich oft überhaupt nicht darauf konzentriere, sondern mich ganz viel mit meinem eigenen Leben beschäftige und so unabhängig lebe, wie ich eben kann.
Ich merke aber auch, wie dann deshalb abends oft, kurz vorm Einschlafen, alles über mich hereinbricht und plötzlich alles sehr, sehr weh tut.
Ich versuche deshalb, das auch tagsüber mehr an mich heranzulassen. Wenn ich alles weg schiebe so weit es geht, wird es dann eben irgendwann viel zu viel und tut in dem Moment dann nur umso mehr weh.
Deshalb schreib ich jetzt zum Beispiel auch diesen Blogeintrag.
Ich weiß nicht wirklich, was los ist. Karo weiß es glaub ich auch nicht. Viele verschiedene Sachen wahrscheinlich und gleichzeitig alles und nichts.
Ich weiß nur, dass es sich anfühlt, als ob sie kaum noch da ist. Wir reden nicht viel, die letzten Tage, nur manchmal gibt es Momente wo es sich fast normal anfühlt. Aber meistens sind es gerade Stunden, in denen wir nicht miteinander kommunizieren, und sich die Leere irgendwie größer anfühlt als an guten Tagen - wenn ich darüber nachdenke, zumindest.
Und auch wenn wir reden, schreiben, auch dann ist die Leere irgendwie größer.
So als wäre Karo durchsichtig.
Es tut so weh, wenn das so ist. Es tut weh aus egoistischen Gründen, wie dass ich sie vermisse, dass ich Gespräche haben will die ich gerade nicht haben kann, dass ich mir Dinge wünsche, die nicht da sind.
Es tut aber auch weh, weil ich Karo verdammt noch mal liebe und sie der absolut bewundernswerteste Mensch ist den ich kenne, weil sie wertvoll ist und so viel in meinem Leben bewirkt hat und sie so WICHTIG für mich ist, und weil sie so viel besseres verdient hat. So, so viel besseres.
Und es tut weh, weil ich nichts machen kann.
Und manchmal denke ich, vielleicht könnte ich mehr machen, und ich mache einfach zu wenig. Vielleicht sollte ich lange E-Mails schreiben. Vielleicht sollte ich mehr nachfragen. Vielleicht sollte ich öfter sagen wie wichtig sie mir ist.
Aber ich sage schon oft, dass sie mir wichtig ist, glaub ich, ich glaub ich sag es oft. Ich glaub ich frage oft genug nach, und wenn ich es öfter tue, vielleicht nervt es dann einfach nur, weil sie es ja sagen würde, wenn sie könnte? Weil sie ja weiß, dass ich da bin, wenn sie will. Vielleicht sollte ich E-Mails wirklich öfter schreiben. Vielleicht sollte ich das hier in eine E-Mail schreiben anstatt in einen Blogpost, vielleicht sollte ich nachfragen - aber das tu ich ja auch, und Karo sagt mir dann normalerweise, dass ich nichts tun kann, im Moment.
Und vielleicht sollte ich über all das einfach mit ihr reden, aber ich glaube nicht dass das gerade geht, ich weiß nicht ob das geht, und ich fühle mich zurzeit einfach sehr, sehr hilflos.
Und deshalb tu ich das, was ich bisher gelernt habe, für solche Momente. Ich versuche zu akzeptieren, dass Karos Schmerz nicht mein Schmerz ist. Ich versuche, die Balance zu finden zwischen Hilfe anbieten und vertrauen, dass sie sich die nimmt, wenn sie sie braucht. Ich versuche abzuschalten, wenn Karo nicht auf mich zukommt. Ich kann nicht die ganze Zeit darüber nachdenken wie es ihr gerade geht, weil das nichts ändert. Das einzige was es ändert ist, dass ich mich selbst aufarbeite und sehr unglücklich werde.
Ich muss Vertrauen, dass es reicht wenn ich dann da bin, wenn Karo mir sagt dass sie mich braucht, und dass ich trotzdem genug auf sie zugehe und ihr das Gefühl gebe, dass es mir ganz und gar nicht egal ist, wie es ihr gerade geht.
Mittelmaße finden ist schwierig.
Menschen vermissen und sie leiden sehen und merken wie sie kaum noch da sind und das Gefühl haben, nichts dagegen tun zu können, aber auch zu zweifeln ob man genug tut, das ist auch schwierig.
Eine Struktur in diesen Beitrag zu bringen wäre auch schwierig, aber um ehrlich zu sein versuch ich es nicht mal, weil ich eh viel zu kontrolliert hier bin, hier und überhaupt, und es gar nicht schadet wenn ich mal mehr so schreibe wie mein Gehirn einfach funktioniert, ohne das vorher zu sortieren.
Naja. Karo ist jetzt im Bett, und ich will Schokoeis oder irgendwas anderes leckeres und YouTube.
Tschüss <3
~~~
Einträge, die dazu passen:
- Von Dingen die mehr helfen, mit solchen Phasen klarzukommen: Mit Down-Phasen umgehen.
- Von einer anderen Zeit, in der sich die Beziehung leerer angefühlt hat und der Kontakt weniger: Goldene Sprenkel.
- Von Dingen für mich selbst tun, weil es nötig ist: Viel zustande bringen.
- Von einer depressiven Phase, in der es Kraft gekostet hat, weiterzumachen: Zähne zusammenbeißen, weitermachen.
- Live aus der Zeit in der ich gelernt habe, Abstand zu nehmen und für mich selbst zu sorgen: Mich immer wieder heilen lassen.
- Wer es wert ist: You just gotta find the ones worth suffering for.
- Von einem schlechten Tag und der Unsicherheit, wie ich damit umgehen soll: Ein nicht so schöner Tag.
Montag, 13. Juni 2016
Aufruf: Fragen!
Ich weiß oft nicht so genau, worüber ich schreiben will. In meiner Beziehung mit Karo verändert sich nicht mehr so viel, und ich fühle mich seit längerem sehr sicher und bin gewohnt, wie wir miteinander umgehen. Dadurch kommen bei mir wenig Themen hoch, die ich hier unbedingt besprechen möchte.
Ich würde aber sehr gerne Dinge erzählen, die andere interessieren.
Wenn du deshalb eine Frage hast, die du gerne von mir beantwortet hättest, dann stell sie bitte jederzeit! Am besten einfach in den Kommentaren, auf Twitter, oder falls du mich persönlich kennst natürlich auch so.
Ich freue mich über jede_n, die_der etwas wissen möchte :)
Ich würde aber sehr gerne Dinge erzählen, die andere interessieren.
Wenn du deshalb eine Frage hast, die du gerne von mir beantwortet hättest, dann stell sie bitte jederzeit! Am besten einfach in den Kommentaren, auf Twitter, oder falls du mich persönlich kennst natürlich auch so.
Ich freue mich über jede_n, die_der etwas wissen möchte :)
Einfach das richtige tun.
Karo hat heute in einem Blogpost (den ich übrigens sehr empfehlen kann, zum Thema BeHindernisse) etwas dazu geschrieben, wie Nicht-Betroffene oft sehr unpassend mit Menschen mit psychischen Krankheiten umgehen. Sie hat ein paar Dinge genannt, die sie falsch finden würde, und Dinge, die ihr wichtig sind.
"Seit einfach da für uns, unterstützt uns und drängt uns nicht zu Dingen, die wir vielleicht im Moment nicht können. Ihr könnt trotzdem wie früher normal mit uns umgehen, denn wir sind immer noch die Gleichen."
Einfach normal mit der Person umgehen. Einfach da sein, einfach keine blöden Dinge sagen, einfach unterstützen, einfach nicht drängen.
All das macht Sinn, all das ist richtig und wichtig - aber all das ist nicht unbedingt einfach, wenn man nicht viel mit psychischen Krankheiten zu tun hatte.
Für mich war es nicht einfach zu lernen, das richtige zu machen. Und auch jetzt noch, nach drei Jahren, weiß ich manchmal nicht, wie ich reagieren soll und was ich tun kann/darf/soll, und was nicht. (Das ist auch okay so, Unsicherheiten in sozialen Kontakten werden glaub ich in jeder Situation immer da sein, weil Menschen sich ständig verändern. Aber besser darf es werden. Ist es auch. :) )
Als jemand, der vorher nie eng mit Menschen zu tun hatte, die Depression, soziale Ängste, Trauma, Borderline oder weiteres haben, habe ich oft kaum gewusst, was ich machen sollte.
Wann soll ich nachfragen? Wann darf ich auf weitere Erklärung bohren? Wie erkenne ich, wo ich wirklich Abstand nehmen soll? Warum ist Karo so anders als ich es mir gedacht hätte, als ihr Opa stirbt? Wie oft darf ich ein Thema von mir aus ansprechen? Welche Ausdrücke sind tabu, weil sie weh tun? Welche Fragen sind anmaßend?
Wie fühlt es sich an, nichts mehr zu fühlen? Was genau ist eine Panikattacke? Wann tut körperlicher Schmerz weniger weh als psychischer? Warum sind manche Sachen, die ich sage, etwas, das so viel kaputt macht?
Wann darf ich sagen; tu das nicht? Wie zeige ich meinen Schmerz am besten? Wie viel Schmerz steht mir denn überhaupt zu? Was darf ich für mich verlangen? Was kann ich erwarten? Wie viel darf ich mir erlauben?
Wie um alles in der Welt sage ich "in meiner Brust tut etwas ganz ganz stark weh wenn du sagst wie sehr du dich hasst, aber ich weiß nicht ob ich dir sagen soll dass ich dich liebe oder ob ich dann wie ein Arschloch klinge und ich versteh doch nicht wie sich das anfühlt, aber es tut mir weh und ich hab keine Ahnung was ich sagen soll, aber nichts sagen ist auch keine Option"?
Was sagt man, wenn die Partnerin sich selbst verletzt?
Was tut man, wenn man Angst hat, dass sie stirbt?
Wie paranoid darf man sein?
Wie fragt man "lebst du noch" und meint es ein bisschen ernst?
Wie merkt man, wo man nachhakt, und wo man besser still ist?
Welches "mir geht es gut" stimmt, und welches ist eine sehr zurechtgebogene Wahrheit?
Wann kann ich selbst merken dass etwas nicht okay ist, und wann frage ich?
Wie viel kann man falsch machen, bis es zu viel ist?
Wo steht, was richtig ist?
Mit so viel Schmerz und dunklen Gefühlen eines Menschen umzugehen, den man liebt, das ist nicht leicht.
Man will nichts mehr, als das richtige tun. Etwas besser machen. Gut tun.
Normal umgehen. Das ist leichter gesagt als getan. Wenn man mit Dingen konfrontiert ist, mit Gefühlen die man so nicht kennt, dann weiß man nicht, was normal ist. So tun als ob nichts wäre? Blödsinn, es ist nämlich was. Mit Samthandschuhen anfassen? Dass das nicht richtig ist, ist auch klar. Den goldenen Mittelweg zu finden ist aber gar nicht so leicht. Was ist ehrlich, was man machen will, und was tut man, weil man sich an Hilfsmitteln festklammert? Wenn man nicht mehr weiß was man tun soll, fällt man so leicht in "man soll doch" "man kann doch nicht" "es ist doch wichtig dass" zurück. Alles, was einem einen Hinweis darauf liefert, was richtig ist.
Man will es doch einfach nur richtig machen, und man weiß doch nur nicht wie.
Es ist immer die selbe Leier, ich weiß, aber: Kommunikation ist das, was hilft.
Jeder Mensch ist anders, und jeder weiß nur für sich selbst, was am besten ist.
Am meisten hab ich glaub ich immer dann richtig gemacht, wenn ich ehrlich war und gesagt habe, was ich dachte und fühlte. Immer noch.
Ich habe auch viel falsch gemacht. Tu ich vielleicht immer noch. Auch das gehört dazu.
Durch Fehler lernt man, und ich wage zu behaupten, das habe ich auch getan.
Was ich mittlerweile weiß, ist: Normal mit Karo umgehen, ist, echt ich zu sein. Zu fragen wenn ich fragen will, und zu vertrauen, wenn ich spüre dass ich etwas weiß. Zu sagen, was ich fühle.
Auf die meisten der Fragen, die ich oben gestellt habe, habe ich mittlerweile eine Antwort, oder wenigstens einen Hinweis darauf.
Viele der Fragen sind mittlerweile keine Fragen mehr, sondern Selbstverständlichkeiten.
Manche Fragen tauchen immer noch auf, und manche kommen neu dazu.
Egal mit wem ich mich in meinem Leben auseinandersetze, es werden immer ein paar Unsicherheiten dabei sein, wenn ich mich frage, was ich sagen oder fragen oder tun darf. Und, wie schon gesagt: Das ist auch in Ordnung, das ist normal.
Je unbekannter etwas ist, umso schwieriger ist es, damit umzugehen.
Für mich waren psychische Krankheiten unbekannt, zumindest, sie so nah zu erleben. Für mich war es schwierig, zu lernen, das alles zu verstehen.
Ich glaube ich verstehe es jetzt besser und ich glaube, ich mache jetzt öfter das richtige.
Und ich lerne gerne weiter. :)
Einträge, die dazu passen:
"Seit einfach da für uns, unterstützt uns und drängt uns nicht zu Dingen, die wir vielleicht im Moment nicht können. Ihr könnt trotzdem wie früher normal mit uns umgehen, denn wir sind immer noch die Gleichen."
Einfach normal mit der Person umgehen. Einfach da sein, einfach keine blöden Dinge sagen, einfach unterstützen, einfach nicht drängen.
All das macht Sinn, all das ist richtig und wichtig - aber all das ist nicht unbedingt einfach, wenn man nicht viel mit psychischen Krankheiten zu tun hatte.
Für mich war es nicht einfach zu lernen, das richtige zu machen. Und auch jetzt noch, nach drei Jahren, weiß ich manchmal nicht, wie ich reagieren soll und was ich tun kann/darf/soll, und was nicht. (Das ist auch okay so, Unsicherheiten in sozialen Kontakten werden glaub ich in jeder Situation immer da sein, weil Menschen sich ständig verändern. Aber besser darf es werden. Ist es auch. :) )
Als jemand, der vorher nie eng mit Menschen zu tun hatte, die Depression, soziale Ängste, Trauma, Borderline oder weiteres haben, habe ich oft kaum gewusst, was ich machen sollte.
Wann soll ich nachfragen? Wann darf ich auf weitere Erklärung bohren? Wie erkenne ich, wo ich wirklich Abstand nehmen soll? Warum ist Karo so anders als ich es mir gedacht hätte, als ihr Opa stirbt? Wie oft darf ich ein Thema von mir aus ansprechen? Welche Ausdrücke sind tabu, weil sie weh tun? Welche Fragen sind anmaßend?
Wie fühlt es sich an, nichts mehr zu fühlen? Was genau ist eine Panikattacke? Wann tut körperlicher Schmerz weniger weh als psychischer? Warum sind manche Sachen, die ich sage, etwas, das so viel kaputt macht?
Wann darf ich sagen; tu das nicht? Wie zeige ich meinen Schmerz am besten? Wie viel Schmerz steht mir denn überhaupt zu? Was darf ich für mich verlangen? Was kann ich erwarten? Wie viel darf ich mir erlauben?
Wie um alles in der Welt sage ich "in meiner Brust tut etwas ganz ganz stark weh wenn du sagst wie sehr du dich hasst, aber ich weiß nicht ob ich dir sagen soll dass ich dich liebe oder ob ich dann wie ein Arschloch klinge und ich versteh doch nicht wie sich das anfühlt, aber es tut mir weh und ich hab keine Ahnung was ich sagen soll, aber nichts sagen ist auch keine Option"?
Was sagt man, wenn die Partnerin sich selbst verletzt?
Was tut man, wenn man Angst hat, dass sie stirbt?
Wie paranoid darf man sein?
Wie fragt man "lebst du noch" und meint es ein bisschen ernst?
Wie merkt man, wo man nachhakt, und wo man besser still ist?
Welches "mir geht es gut" stimmt, und welches ist eine sehr zurechtgebogene Wahrheit?
Wann kann ich selbst merken dass etwas nicht okay ist, und wann frage ich?
Wie viel kann man falsch machen, bis es zu viel ist?
Wo steht, was richtig ist?
Mit so viel Schmerz und dunklen Gefühlen eines Menschen umzugehen, den man liebt, das ist nicht leicht.
Man will nichts mehr, als das richtige tun. Etwas besser machen. Gut tun.
Normal umgehen. Das ist leichter gesagt als getan. Wenn man mit Dingen konfrontiert ist, mit Gefühlen die man so nicht kennt, dann weiß man nicht, was normal ist. So tun als ob nichts wäre? Blödsinn, es ist nämlich was. Mit Samthandschuhen anfassen? Dass das nicht richtig ist, ist auch klar. Den goldenen Mittelweg zu finden ist aber gar nicht so leicht. Was ist ehrlich, was man machen will, und was tut man, weil man sich an Hilfsmitteln festklammert? Wenn man nicht mehr weiß was man tun soll, fällt man so leicht in "man soll doch" "man kann doch nicht" "es ist doch wichtig dass" zurück. Alles, was einem einen Hinweis darauf liefert, was richtig ist.
Man will es doch einfach nur richtig machen, und man weiß doch nur nicht wie.
Es ist immer die selbe Leier, ich weiß, aber: Kommunikation ist das, was hilft.
Jeder Mensch ist anders, und jeder weiß nur für sich selbst, was am besten ist.
Am meisten hab ich glaub ich immer dann richtig gemacht, wenn ich ehrlich war und gesagt habe, was ich dachte und fühlte. Immer noch.
Ich habe auch viel falsch gemacht. Tu ich vielleicht immer noch. Auch das gehört dazu.
Durch Fehler lernt man, und ich wage zu behaupten, das habe ich auch getan.
Was ich mittlerweile weiß, ist: Normal mit Karo umgehen, ist, echt ich zu sein. Zu fragen wenn ich fragen will, und zu vertrauen, wenn ich spüre dass ich etwas weiß. Zu sagen, was ich fühle.
Auf die meisten der Fragen, die ich oben gestellt habe, habe ich mittlerweile eine Antwort, oder wenigstens einen Hinweis darauf.
Viele der Fragen sind mittlerweile keine Fragen mehr, sondern Selbstverständlichkeiten.
Manche Fragen tauchen immer noch auf, und manche kommen neu dazu.
Egal mit wem ich mich in meinem Leben auseinandersetze, es werden immer ein paar Unsicherheiten dabei sein, wenn ich mich frage, was ich sagen oder fragen oder tun darf. Und, wie schon gesagt: Das ist auch in Ordnung, das ist normal.
Je unbekannter etwas ist, umso schwieriger ist es, damit umzugehen.
Für mich waren psychische Krankheiten unbekannt, zumindest, sie so nah zu erleben. Für mich war es schwierig, zu lernen, das alles zu verstehen.
Ich glaube ich verstehe es jetzt besser und ich glaube, ich mache jetzt öfter das richtige.
Und ich lerne gerne weiter. :)
~~~
Einträge, die dazu passen:
- Vom Fehler machen und glauben, dass man sie nicht machen darf: Ich kann nicht alles richtig machen
- Vom nicht Wissen, was psychische Krankheiten tatsächlich bedeuten: Erwartungen und Wahrheiten.
- Vom sich unzureichend fühlen und mehr bedeuten wollen: Nichts tun können.
Dienstag, 31. Mai 2016
Hilft das Psycho-Studium?
Die liebe Alex hat bei meinem letzten Beitrag eine Frage hinterlassen und wollte wissen, wie es mir mit fortschreitendem Studium geht, und ob ich Dinge aus dem Studium persönlich in die Beziehung mitnehme.
Dazu habe ich schon einmal etwas geschrieben, vor ungefähr eineinhalb Jahren: Psychologie studieren. Seitdem ist aber ja doch noch mal einiges an Zeit vergangen, und ich schreib gern meine jetzigen Gedanken dazu auf!
Meine intuitive Antwort ist erst einmal: Nein. Ich glaube nicht, dass das Studium besonders viel dazu beiträgt, wie ich mich im Lauf der Zeit weiterentwickelt hab.
Was man im Psychologiestudium lernt, sind ganz ganz viele Grundlagen. Dazu, wie der Mensch funktioniert, auch biologisch. Welche Theorien es dazu gibt, wie Wahrnehmung funktioniert. Wie gute Diagnostik aussehen soll. Wie man berechnet, ob man bei einer Studie davon ausgehen darf, dass sie tatsächlich einen Effekt zeigt, und nicht nur ein Zufallsergebnis ist.
Wir haben auch gelernt, welche psychischen Krankheiten es in verschiedenen Klassifikationssystemen gibt. Welche Therapieformen. Und immer wieder mal kommen Themen, die näher am Leben dran sind.
Aber wenn mich das Studium persönlich verändert hat (was es bestimmt getan hat; alles, was man über so eine lange Zeit macht, hat einen Einfluss), dann ist das wahrscheinlich vor allem ein grundlegendes Verständnis dafür, wie der Mensch sich entwickelt, wie häufig psychische Probleme vorkommen, wie man sie einschätzen kann im Vergleich zu anderen und was dagegen getan werden kann ... so was in die Richtung. Ich glaube es hilft mir sehr dabei, psychische Probleme in einem größeren Zusammenhang zu sehen und gut einschätzen zu können. (Das bedeutet nicht, dass ich deshalb distanziert auf einzelne Menschen schaue oder sie in Schubladen einordne, aber einen Schritt zurück machen zu können und Muster und Zusammenhänge zu sehen ist genau das, was in der Therapie dann hilft, und der Grund, warum man sich selbst und Freunden nie auf diese Art helfen kann - meiner Meinung nach. Weil man zu nah dran ist.)
Hat das jetzt viel mit Karo zu tun? Hm. Ich glaube nicht so wirklich.
Bei Karo bin ich ja nah dran. Die Fähigkeit, einen Schritt zurück zu machen, bringt mir da nicht so viel, weil Karo als meine Partnerin jemand ist, bei der für mich jedes Detail gleich wichtig ist. Und bei der ich nicht nur versuche zu verstehen, sondern auch selbst mitfühle.
Die Dinge, die ich gelernt habe und die mir bei Karo weiterhelfen, sind andere Sachen. Zum Beispiel habe ich gelernt, auf mich selbst zu achten und anzubieten was ich tun kann, aber auch ruhig bleiben zu können, wenn ich gerade nichts tun kann - selbst wenn es Karo gerade schlecht geht.
Und ich habe bestimmt gelernt, Depressionen, Ängste, Trauma und Borderline viel viel besser zu verstehen, einfach dadurch, dass ich so viel von Karos Leben und ihren Gefühlen mitbekomme.
Ich glaube tatsächlich, dass es eher ein bisschen umgekehrt ist. Ich glaube, die Dinge die ich in der Beziehung lerne, sind vielleicht fürs Studium, vor allem aber später wenn ich Therapeutin bin, total wertvoll.
Zum einen lerne ich viel darüber, wie ich mit mir selbst umgehe, aber ich lerne auch viel darüber, wie es jemandem wirklich geht der mit solchen Krankheiten zu tun hat. Und auch wenn ich glaube dass ich mich als empathischen Menschen bezeichnen darf, und dass ich bestimmt auch ohne einen persönlichen Zugang dazu zu haben mich in gewisser Weise einfühlen kann - so nah dran zu sein, wie ich es bei Karo bin, macht vieles noch einmal realer.
Ich glaube, die Beziehung hat mich persönlich sehr weitergebracht und auch meine Haltung gegenüber Menschen mit psychischen Problemen ein bisschen beeinflusst, gefestigt vielleicht, und das werde ich sowohl später im Job als auch im weiteren privaten Leben immer zu schätzen wissen.
Am ehesten einen Einfluss auf mich persönlich hatten wahrscheinlich meine Praktika, vor allem mein letztes bei einer niedergelassenen Therapeutin. Es hat mich berührt zu sehen, wie viele Menschen so unglaublich schwere Schicksale hinter sich haben, ähnlich zu dem was Karo erlebt hat. Diese Einzelfälle zu sehen, und zu sehen wie viele von ihnen trotzdem gut klar kommen, und eine gute Chance haben gesund zu werden, das hat mich berührt.
Beide Faktoren in meinem Leben, die Beziehung und das Studium, werden sich wohl immer gegenseitig ein bisschen beeinflussen. Aber ich glaube schon, dass es eben auch sehr verschiedene Bereiche sind und für diese beiden Bereiche auch verschiedene Teile von mir selbst wichtig sind.
Ich bin mir selbst auch nicht ganz sicher, wie groß die Rolle des einen für das andere jeweils wirklich ist.
Und jetzt weiß ich nicht wirklich wie ich den Post beenden soll. ;)
Ich hoffe das klärt deine Frage, Alex!
Ich find das übrigens schön, Fragen zu bekommen. Falls irgendjemand was wissen möchte, ist das jederzeit sehr herzlich willkommen :)
Dazu habe ich schon einmal etwas geschrieben, vor ungefähr eineinhalb Jahren: Psychologie studieren. Seitdem ist aber ja doch noch mal einiges an Zeit vergangen, und ich schreib gern meine jetzigen Gedanken dazu auf!
Meine intuitive Antwort ist erst einmal: Nein. Ich glaube nicht, dass das Studium besonders viel dazu beiträgt, wie ich mich im Lauf der Zeit weiterentwickelt hab.
Was man im Psychologiestudium lernt, sind ganz ganz viele Grundlagen. Dazu, wie der Mensch funktioniert, auch biologisch. Welche Theorien es dazu gibt, wie Wahrnehmung funktioniert. Wie gute Diagnostik aussehen soll. Wie man berechnet, ob man bei einer Studie davon ausgehen darf, dass sie tatsächlich einen Effekt zeigt, und nicht nur ein Zufallsergebnis ist.
Wir haben auch gelernt, welche psychischen Krankheiten es in verschiedenen Klassifikationssystemen gibt. Welche Therapieformen. Und immer wieder mal kommen Themen, die näher am Leben dran sind.
Aber wenn mich das Studium persönlich verändert hat (was es bestimmt getan hat; alles, was man über so eine lange Zeit macht, hat einen Einfluss), dann ist das wahrscheinlich vor allem ein grundlegendes Verständnis dafür, wie der Mensch sich entwickelt, wie häufig psychische Probleme vorkommen, wie man sie einschätzen kann im Vergleich zu anderen und was dagegen getan werden kann ... so was in die Richtung. Ich glaube es hilft mir sehr dabei, psychische Probleme in einem größeren Zusammenhang zu sehen und gut einschätzen zu können. (Das bedeutet nicht, dass ich deshalb distanziert auf einzelne Menschen schaue oder sie in Schubladen einordne, aber einen Schritt zurück machen zu können und Muster und Zusammenhänge zu sehen ist genau das, was in der Therapie dann hilft, und der Grund, warum man sich selbst und Freunden nie auf diese Art helfen kann - meiner Meinung nach. Weil man zu nah dran ist.)
Hat das jetzt viel mit Karo zu tun? Hm. Ich glaube nicht so wirklich.
Bei Karo bin ich ja nah dran. Die Fähigkeit, einen Schritt zurück zu machen, bringt mir da nicht so viel, weil Karo als meine Partnerin jemand ist, bei der für mich jedes Detail gleich wichtig ist. Und bei der ich nicht nur versuche zu verstehen, sondern auch selbst mitfühle.
Die Dinge, die ich gelernt habe und die mir bei Karo weiterhelfen, sind andere Sachen. Zum Beispiel habe ich gelernt, auf mich selbst zu achten und anzubieten was ich tun kann, aber auch ruhig bleiben zu können, wenn ich gerade nichts tun kann - selbst wenn es Karo gerade schlecht geht.
Und ich habe bestimmt gelernt, Depressionen, Ängste, Trauma und Borderline viel viel besser zu verstehen, einfach dadurch, dass ich so viel von Karos Leben und ihren Gefühlen mitbekomme.
Ich glaube tatsächlich, dass es eher ein bisschen umgekehrt ist. Ich glaube, die Dinge die ich in der Beziehung lerne, sind vielleicht fürs Studium, vor allem aber später wenn ich Therapeutin bin, total wertvoll.
Zum einen lerne ich viel darüber, wie ich mit mir selbst umgehe, aber ich lerne auch viel darüber, wie es jemandem wirklich geht der mit solchen Krankheiten zu tun hat. Und auch wenn ich glaube dass ich mich als empathischen Menschen bezeichnen darf, und dass ich bestimmt auch ohne einen persönlichen Zugang dazu zu haben mich in gewisser Weise einfühlen kann - so nah dran zu sein, wie ich es bei Karo bin, macht vieles noch einmal realer.
Ich glaube, die Beziehung hat mich persönlich sehr weitergebracht und auch meine Haltung gegenüber Menschen mit psychischen Problemen ein bisschen beeinflusst, gefestigt vielleicht, und das werde ich sowohl später im Job als auch im weiteren privaten Leben immer zu schätzen wissen.
Am ehesten einen Einfluss auf mich persönlich hatten wahrscheinlich meine Praktika, vor allem mein letztes bei einer niedergelassenen Therapeutin. Es hat mich berührt zu sehen, wie viele Menschen so unglaublich schwere Schicksale hinter sich haben, ähnlich zu dem was Karo erlebt hat. Diese Einzelfälle zu sehen, und zu sehen wie viele von ihnen trotzdem gut klar kommen, und eine gute Chance haben gesund zu werden, das hat mich berührt.
Beide Faktoren in meinem Leben, die Beziehung und das Studium, werden sich wohl immer gegenseitig ein bisschen beeinflussen. Aber ich glaube schon, dass es eben auch sehr verschiedene Bereiche sind und für diese beiden Bereiche auch verschiedene Teile von mir selbst wichtig sind.
Ich bin mir selbst auch nicht ganz sicher, wie groß die Rolle des einen für das andere jeweils wirklich ist.
Und jetzt weiß ich nicht wirklich wie ich den Post beenden soll. ;)
Ich hoffe das klärt deine Frage, Alex!
Ich find das übrigens schön, Fragen zu bekommen. Falls irgendjemand was wissen möchte, ist das jederzeit sehr herzlich willkommen :)
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